Sanddorn ist eine Vitamin C Powerfrucht!

Sanddorn (lateinischer Name: Hippophae rhamnoides)

Sanddorn ist eine Pflanze, die ich bisher nur auf Verpackungen von Cremes und Tees im Reformhaus und Drogerien wahrgenommen habe. Seit Jahren. Letztens erst beim Einkauf in einem Biosupermarkt in Form von Sanddornsaft. Ansonsten bin ich damit noch nicht in Berührung gekommen. Ich habe diese Nutzpflanze bisher auch noch nie ausprobiert – sprich gekauft. Mir sind die Beeren des Sanddorns auch noch nie in der Obstabteilung beim Türken nebenan und auch noch nicht auf den Märkten im Prenzlauer Berg begegnet. Dies änderte sich eines Samstagvormittages auf dem Winterfeldtmarkt in Berlin-Schöneberg. Da stand ein Mann, Mitte 50 würde ich schätzen. Er kam aus Polen und hatte sich abseits des Marktes vor eine Kirche gestellt. Mit Brombeeren, Himbeeren, Mirabellen und Sanddorn. Wir kamen ins Gespräch und er hielt mir einen kleinen Ast voll mit Sanddornbeeren hin. Habe ich dann probiert. Sehr sauer! So wie Zitronen. Nur anders im Geschmack. Sie enthalten viel Vitamin C, so der Mann vom Markt. Er meinte, sie wachsen frei. Seine Quelle verriet er mir nicht. Ich kaufte mir drei Rispen und aß jeden Tag pur fünf bis zehn Beeren oder garnierte damit meinen grünen Salat – so wie der nette Herr vom Winterfeldtmarkt es mir empfohlen hatte. Sehr lecker, wenn man es sauer mag!

Sanddorn gehört zur Familie der Ölweidengewächse. In dieser Familie gibt es 50 bis 100 Arten, die sich in drei Gattungen zusammenfassen. Der Sanddorn ist die bekannteste und wohl wichtigste Art. Ursprünglich kommt der Sanddorn aus Nepal. Die Pflanze bevorzugt kalkhaltige Sand- und Kiesböden. Standorte sind hauptsächlich lichte Kiefernwälder, trockene Flussauen und Schotterfluren. Er wächst aber auch an felsigen Hängen und Kiesufern, an Meeresküsten (Dünen) und auch in Steppen. In Deutschland wächst er zerstreut vom Süden bis hoch in den Norden.

Das Fruchtfleisch der gelblich-orangenen Früchte weist eine hohe Konzentration an ätherischen Ölen auf. 100 Gramm der Früchte enthalten überdies rund 600 Milligramm Vitamin C. Ärzte empfehlen pro Tag 100mg Vitamin C in Form von natürlicher Nahrung zu sich zu nehmen. Darüber hinaus enthalten die Früchte Carotin, Vitamin B12 und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Wer einen eigenen Garten hat, kann diese Pflanze auch selbst anbauen. Dazu gibt’s hier weitere Informationen: http://www.mein-schoener-garten.de/de/gartenpraxis/nutzgarten/sanddorn-vitaminreiches-wildobst-60032

Sanddorn wird neben Sanddornsaft, – Marmelade, – Wein und – Likör auch im Bereich der Kosmetik angewendet, wie bereits eingangs erwähnt.

600 mg Vitamin C Power pro 100g Sanddornbeeren.
Sanddorn enthält sehr viel Vitamin C. Pro 100g sind es 600 Milligramm.
Die Sanddornbeeren sind gelblich orange.
Die Sanddornbeeren sind gelblich orange
Auf dem Winterfeldtmarkt in Berlin habe ich drei Rispen voll von Sanddornbeeren gekauft.
Auf dem Winterfeldtmarkt in Berlin habe ich drei Rispen voll von Sanddornbeeren gekauft.

Designblok Prague – Vasen, Blumenschmuck, Lampen- und Wohndesign in Prag

Vom 07. – 12.10. war die designblok in Prag und ich bin extra aus Berlin mit dem Zug angereist, um mir die neuesten Trends im Bereich Wohndesign, Schmuck und Fashion anzuschauen. Da es im Rahmen dieser Designmesse mehrere Veranstaltungsorte gab, ich jedoch den Fashionbereich auslassen wollte, habe ich mich lediglich für das Art House ganz in der Nähe der Karlsbrücke entschieden.

In den Räumlichkeiten des Art House faszinierte mich besonders der so genannte Tree (Baum) der Künstlerin Eva Eisler. Diese metaphorische Bauminstallation ist das Ergebnis der Gewinnerin des Awards Czech Grand Design 2014 im Bereich Jewelry Designer of the year. In der Installation vereint die Künstlerin traditionelle Materialien wie Holz und Glas in einer Komposition mit symbolischer Bedeutung. Der Baumstamm und die Äste tragen organisch geformte Lichtobjekte, die die Früchte des Lebens darstellen. Die Formen sind aus geblasenem und sandgestrahltem Glas. Einige von ihnen hängen an den Zweigen, andere liegen auf dem Boden, was den Betrachter an den sich immer wiederholenden Lebenskreislauf erinnern soll. Die Motive Geburt und Sterben spielen hier die dominante Rolle.

Künstlerin Eva Eislers TREE auf der designblok in Prag.
Künstlerin Eva Eislers TREE auf der designblok in Prag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Boden liegende Objekte des symbolisierten Baumes.
Designblok Prague 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wunderschön fand ich auch die Vasen der Künstler Aleksandra Stencel und Patrik Illo. Für die desginblok 2014 arbeiteten die Glasdesigner an einem gemeinsamen Projekt „Illola Project“.

Herausgekommen sind Vasen mit Motiven aus der Natur mit Libellen, Schnecken, Raupen und Schmetterlingen. Dieser Linie gaben Stencel und Illo den Namen „Secret Garden“.

Weitere Infos zu Aleksandra Stencel gibt es hier: http://www.aleksandrastencel.pl/ und auch unter diesem Link: http://www.bratislavadesignweek.sk/en/aleksandra-stencel-2/

Ein paar Infos zum Glasdesigner Patrik Illo habe ich hier gefunden: http://www.rona.sk/746/patrik-illo/

Vasen der Serie Secret Garden auf der designblok 2014 in Prag.
Vasen der Serie Secret Garden auf der designblok 2014 in Prag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es gab auf der designblok 2014 natürlich noch jede Menge mehr an tollen Designs zu entdecken. Im Folgenden gibt es eine kleine Auswahl an Objekten. Jedoch ohne große Erläuterung…

Bloom Bloom by Tjep: http://www.tjep.com/projects/works/accessories/bloom-bloom
Bloom Bloom by Tjep: http://www.tjep.com/projects/works/accessories/bloom-bloom
Blau-weiße Keramikvasen.
Blau-weiße Keramikvasen.

 

Pilze auf grünem transparentem Glas.
Pilze auf grünem transparentem Glas.
Ice drops. Water with Chanel perfume.
Ice drops. Water with Chanel perfume.

 

 

 

 

Warum verfärben sich im Herbst die Blätter der Bäume?

Waldspaziergang Sacrower See

Sonntag habe ich einen letzten warmen Herbsttag genossen und einen langen Spaziergang mit Freunden am Sacrower See unternommen. Der Sacrower See liegt in einem bewaldeten Naturschutzgebiet – dem Königswald nördlich von Potsdam. Rund um den See kann man mit dem Mountainbike fahren, spazieren und wandern gehen und wundervoll am See picknicken. Der Königswald, der den Flachlandsee umgibt, besteht aus Nadelhölzern und Laubbäumen.

Die Luft roch wunderbar frisch und warm. Die Sonne glitzerte über den See und ließ die sich verfärbenden Blätter der Bäume golden schimmern. Typisch goldener Oktober. Es waren unglaubliche 22 Grad! Ich genoss jeden Schritt, den ich auf dem weichen Wald- und Seeweg hinterließ und fotografierte ganz viele Blätter. Wie naheliegend! 😉

Warum verfärben sich die grünen Blätter?

Warum sich die grünen Blätter im Herbst gelb und braun verfärben und irgendwann vom Baum oder Strauch abfallen? Das ist ganz einfach zu erklären: Die Blätter sind im Sommer noch schön kräftig grün. Die Pflanze bzw. die Bäume stehen in vollem Saft. In unseren sogenannten gemäßigten Breiten mit vier Jahreszeiten nutzen die Laubbäume im Herbst und Winter die Gelegenheit, eine Ruhepause einzulegen, damit sie im Frühjahr wieder voller Kraft von Neuem sprießen können und ein neues Blattwerk entwickeln. Wenn also im Herbst die Tage nach und nach kürzer werden, und die Nächte schon deutlich kühler sind, signalisiert dies den Bäumen, ihren wichtigen grünen Blattfarb- und Nährstoff (Chlorophyll) zu entziehen, um diesen in ihre Wurzeln leiten zu können. Das Chlorophyll ist der wichtigste Bestandteil der Blätter, um das Sonnenlicht einzufangen und dann mit Hilfe von Kohlenstoffdioxid und Wasser zu wachsen. Jedes Jahr aufs Neue.

Chlorophyll überdeckt die anderen Farbstoffe der Blätter

Indem  die Bäume diesen Nährstoff im Herbst in die Wurzeln leiten, legen sie sich also eine Energiequelle an, um im nächsten Frühjahr erneut austreiben zu können. Dies geschieht bei uns – je nach Temperatur – überwiegend im April und Mai.

Das Farbstoffe Karotin und Anthocyan erzeugen können erst im Herbst sichtbar werden und diese wundervollen warmen Herbstfarben erzeugen, wenn der grüne Farbstoff Chlorophyll sie nicht mehr überdeckt.

Schutz vor Verdunstung

Dann erfolgt der Blattabwurf. Die Laubbäume schützen sich somit selbst; denn einerseits würde durch die Blätter im Winter zu viel Wasser verdunsten und andererseits würde das in den Blättern enthaltene Wasser zu Eiskristallen gefrieren und damit die Blätter zerstören. Der Abfall des Laubes ist also ein wirksamer Verdunstungsschutz. Zusätzlich werden beim Laubabfall auch mit den Blättern gespeicherte Giftstoffe abgeworfen, die sich im Laufe des Sommers  in den Blättern angesammelt haben. Diese Giftstoffe sind zum einen Stoffwechsel-Endprodukte und zum anderen gespeicherte Umweltgifte.

Das Laub verfärbt sich auch im Königswald am Sacrower See.
So langsam hält der Herbst Einzug in Deutschland.
Waldspaziergang mit Freunden.
Die letzten warmen Sonnenstrahlen genießen.
Nadelbäume um den Sacrower See.
Der Sacrower See liegt im Königswald.
Die letzten warmen Sonnenstrahlen.
Die letzten warmen Sonnenstrahlen lassen den Sacrower See glitzern.
Noch hängen ein paar grüne Blätter an den Bäumen.
Es gab noch einige grüne Blätter an den Bäumen. Doch bald werden sie ihr ganzes Laub abgeworfen haben.
Schnecken lieben feuchten Waldboden.
Fast wäre ich auf diese kleine Schnecke getreten.
Am Sacrower See gibt es einige Birken.
Am Sacrower See gibt es einige Birken.
Bäume werfen im Herbst zum Schutz ihre Blätter ab.
Bäume werfen im Herbst zum Schutz ihre Blätter ab.

 

Der Botanische Garten in Zagreb

Im September bin ich im Botanischen Garten Zagrebs gewesen. Der Eintritt ist frei. Der Botanische Garten befindet sich in der Straße: Trg Marka Marulića 9A. Von November bis April bleibt der Garten jedoch geschlossen.

Mit einer Fläche von rund 50.000 Quadratmetern bietet der im Jahr 1889 gegründete „Park“ aktuell etwa zehntausend (10.000) Pflanzenarten, die vorwiegend aus dem Balkanischen Raum stammen. Von den 10.000 Arten sind rund 1.800 Arten aus der gesamten Welt anzutreffen. Damals war der Botanische Garten in Zagreb Teil der Zagreber Universität. Heute gehört er zur Naturwissenschaftlichen und Mathematischen Fakultät.

Ich habe mich eine Stunde in dem Park aufgehalten. Am meisten hat mich die Indische Lotusblüte fasziniert.

Die indische Lotusblüte ist eine perfekte Blüte.
Die indische Lotusblume wächst im Botanischen Garten in Zagreb.
Stilvolle pinkrosa Blüten.
Stilvolle pinkrosa Blüten.
Weiße Herbstanemonen
Weiße Herbstanemonen
Eichhornia crassipes
Eichhornia crassipes – dickstielige Wasserhyazinthe

 

Weiße Seerosen Nymphaea "Paul Harriot" in Zagreb.
Weiße Seerosen Nymphaea „Paul Harriot“ in Zagreb.
Seerosen sind immer wieder schön.
Seerosen im Botanischen Garten in Zagreb.

 

 

Herbstbilder aus dem Botanischen Garten Berlin – tolle Pflanzenfotografie

Es ist Mitte Oktober und es ist nicht mehr zu übersehen: Der Herbst ist da! Als Vorbote des Winters hasse ich ihn. Denn ich mag keinen Winter. Die Monate Januar und Februar könnte ich getrost verbannen – meterologisch betrachtet. Stattdessen ist mein Vorschlag, den Januar an den Frühling zu packen. Was wäre es schön, wenn uns die Frühlingsblüte einen Monat länger erfreuen würde?! Und der Februar? Der dürfte meinetwegen gern den Herbst verlängern mit zwei Monate goldenem Oktober.

Aber da das Leben kein Wunschkonzert ist, freue ich mich derzeit über das bunte Laub und die letzten Herbstblüten. Die Sonne steht in einem wunderschönen Winkel zur Erde, so dass das Licht sich perfekt für Pflanzenaufnahmen eignet.

An dieser Stelle möchte ich euch den Fotografen Ugur Orhanoglu vorstellen. Er macht grandiose Bilder, wie ihr auf seiner Website www.ugur-boss.com selbst sehen könnt.

Für meinen Pflanzenblog ist er vergangenes Wochenende im Botanischen Garten in Berlin gewesen und hat ein paar Pflanzenaufnahmen gemacht, die für sich sprechen. Viel Spaß beim Betrachten!

Kaktusaufnahme von Ugur Orhanoglu
Stachelig und schön! Kakteen.
Gelb-Rote Blüte
Fotograf Ugur Orhanoglu hat mir ein paar beeindruckende Pflanzenaufnahmen zur Verfügung gestellt.
Hängende Blütenpracht.
Das schöne an Pflanzen- und Naturfotografie: Man muss die Natur nicht fragen, ob wir sie fotografieren dürfen!
Beeren am pinken Stil.
Lenkt eure Aufmerksamkeit auf die Natur. Sie bietet wahre Schönheiten.
Kleine haarige Pflanze.
Nahaufnahmen von Pflanzen sind ein Eye-Catcher.
Der Botanische Garten Berlin ist ein Highlight für Pflanzenliebhaber!
Blaue Blüten im Herbst.
Sieht aus wie eine grüne Raupe, ist aber eine Pflanze.
Beeindruckende Schöpfung der Natur!
Herbstblumen Botanischer Garten
Pflanzenfotos von Ugur Orhanoglu aus Berlin.

Der Nationalpark Plitvicer Seen

Der Nationalpark Plitvicer Seen war ein weiteres Highlight meiner Kroatienrundreise im September. Leider war an dem Tag, als ich mich zu den Plitvicer Seen aufmachte, schlechtes Wetter. Dunkelgraue Wolken lagen schwer über den 294,82 quadratkilometergroßen Nationalpark. Das Besondere an den Plitvicer Seen sind 16 Seen, die in einer Länge von 8.200 Metern durch größere und kleinere Wasserfälle miteinander verbunden sind. Der Höhenunterschied vom höchsten zum niedrigsten See beträgt 150 Meter.

Bereits seit dem 26. Oktober 1979 gehören die Plitvicer Seen dem Kultur- und Naturerbe der UNESCO-Liste an. Zur Entstehungsgeschichte des Naturgebietes gibt Wikipedia Auskunft: http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_Plitvicer_Seen

Trotz des trüben Wetters war es wunderschön, an den Seen entlang spazieren zu gehen und sich mit Blick auf die zahlreichen Wasserfälle und das glasklare Wasser verwöhnen zu lassen. Der Geruch der feuchten Luft und der ersten Herbstblätter des Buchenwaldes, durch den ich spazieren ging, sorgte für Entspannung.

Ein paar Pflanzen, wie den Fransen-Kleinenzian oder den Waldwachtel-Weizen, haben es vor meiner Kameralinse geschafft. Insgesamt soll es hier über 1.200 Pflanzenarten geben, davon 55 Orchideen.

Das Nationalparkgebiet ist von dichten Wäldern umgeben. Eine Besonderheit stellt ein 79,50 Hektar großes Urwaldgebiet im Nordwesten des Parks dar. Die dortigen Buchen und Tannen sollen ein Alter von bis zu 700 Jahren erreichen.

Der Waldwachtel-Weizen blüht auch im September in Kroatien.
Hier blüht auch der Waldwachtel-Weizen.
Wunderschöne Wasserfälle
Ein Wasserfall nach dem anderen kann man im Nationalpark Plitvicer Seen bestaunen.
Baumstamm im Regen
Ein Baumstamm liegt im Wasser.
Die Blumenwelt des Nationalparks Plitvicer Seen beherbergt 55 Orchideenarten.
Wer kennt diese Pflanze?
Über 1.200 Pflanzenarten gibt es im Nationalpark Plitvicer Seen.
Ich nehme an, dass dies ein Fransen-Kleinenzian ist.
Ein Hagebuttenstrauch rechts im Bild.
Glasklares Wasser und eine tolle Flora.
Glasklares Wasser im Nationalpark Plitvicer Seen
Das Wasser des Nationalpark Plitvicer Seen ist glasklar und trinkbar.

 

Der Nationalpark Krka in Kroatien

Wie bereits im vorherigen Blogpost von mir angekündigt, möchte ich nun ein wenig konkreter auf die Flora Kroatiens eingehen. Für euch bin ich in den kroatischen Nationalpark Krka gereist, der seit 1985 als Nationalpark besteht und rund 110 Quadratkilometer groß ist. Es erwarteten mich ein unglaublich schöner Wasserfall, wilde Alpenveilchen in einem schönen Rosa, Aleppokiefern, deren harziger Duft bis zur Mitte des Flusses Krka reichte und viele andere Pflanzen. Rund 860 Pflanzenarten umfasst der Nationalpark.

Mit dem Mietwagen ging es zuerst zum Örtchen Skradin, um dort zu Fuß zum Touristeninfozentrum des Nationalparks zu gehen. Der Eintritt kostete im September 110 HRK. Das sind rund 15 Euro. In diesem Preis inbegriffen ist die Hin- und Rückfahrt mit dem Schiff zum Wasserfall Skardinski Buk. Die Fähre ging jede Stunde.

Der Nationalpark bietet rund um den Wasserfall Skardinski Buk einen tollen Holzsteg zum Spazierengehen bzw. zum Wandern. Der Weg führt direkt über den Wasserfall durch eine unglaublich schöne Pflanzenwelt.

Unter folgendem Link gibt es weitere Informationen zur Flora und auch Fauna des Krka für euch: http://www.nationalpark-krka.de/flora_und_fauna.php

Besonders beeindruckt hat mich das „wilde Alpenveilchen“, das in der freien Natur viel kleiner ist als in meinem Blumentopf auf der Fensterbank. Es wirkte irgendwie annmutig zwischen dem Getöse des Wasserfalls und dem dreiblättrigen Ahorn. Es wächst dort fast wie bei uns das Buschwindröschen auf einer größeren Fläche zwischen den Bäumen. An dieser Stelle empfehle ich sehr gern auch wieder den passenden Wikipedia-Artikel Europäisches Alpenveilchen.

Der Eintritt inkl. Fähre kostete 110 Kuna.
Mit der Fähre links im Bild ging es zum Wasserfall Skradinski buk.
Lautes Getöse macht der Wasserfall Skradin buk des Flusses Krka.
Der Wasserfall Skradinski buk ist ein Besuchermagnet des Nationalparks Krka.
Aleppokiefern säumen den Fluss Krka im gleichnamigen Nationalpark Kroatiens.
Der Duft des Harzes der Aleppokiefern ist unglaublich toll.
Wildes Alpenveilchen - auch Erdbrot genannt.
Im September ist das europäische Alpenveilchen stark verbreitet im Nationalpark Krka.
Das europäische Alpenveilchen gehört zur Familie der Primelgewächse.
Im Nationalpark Krka gibt es sehr viele wilde Alpenveilchen.
Dreiblättriger Ahorn hängt direkt über dem Wasser.
Rund 860 Pflanzenarten gibt es im Nationalpark Krka in Kroatien.
Herrlich spazieren gehen konnte ich durch den Nationalpark Krka.
Toll angelegte Wege für Spaziergänger und Wanderer im Nationalpark Krka.

Kroatien ist ein Naturerlebnis!

Von Mitte bis Ende September bin ich in Kroatien gewesen, um Urlaub zu machen. Da ich nicht mehr der Typ Sonnenanbeterin bin und den ganzen Tag faul am Strand rumliegen mag, habe ich das Land erkundet und einen Mietwagen gemietet. Ich bin im Nationalpark Plitvicer Seen gewesen, in Zagreb, aber auch in Orten direkt am Meer, wie Split, Zadar und Sibenik.

Pflanzen und Blumen haben mich während meiner ganzen Reise begleitet. Hier für euch schon einmal ein paar Eindrücke, bevor ich in meinen kommenden Artikel mehr ins Detail gehen und euch zwei Nationalparks und vor allem auch deren Vegetation vorstellen werde. In Zagreb habe ich dem Botanischen Garten einen Besuch abgestattet.

Doch hier erst einmal ein paar Aufnahmen für den Gesamteindruck…

Alpenveilchen in Kroatien.
Die „wilden“ Alpenveilchen im Nationalpark Krka in Kroatien sind viel kleiner als unsere Topfpflanzen.
Grüner Nationalpark Kroatiens
Der Nationalpark Krka in Kroatien ist ein echtes Highlight, wenn ihr Wasserfälle mögt.
Fliederfarbene Blumen in Küstennähe von Kroatien.
Diese Pflanzen habe ich auf der Autofahrt von Sibenik nach Zadar entdeckt.
Ein verregnter Tag in Kroatiens Nationalpark Plitvicer Seen.
Herbstliche Aufnahme im Nationalpark Plitivicer Seen in Kroatien.
Rosen Gelb und Rosa in Zagreb Kroatien
Gelbe und Rosa Rosen in einer Parkanlage in Zagreb.