Mallorca – ein paar Eindrücke von Land und Natur

Darum Mallorca

Mein Mann und ich haben uns im Sommer dazu entschlossen, dass wir im September für zehn Tage nach Mallorca fliegen wollen. Einerseits, weil es recht kostengünstig ist und andererseits, weil der Flug nur rund zwei Stunden dauert. Da wir im Februar ein Baby erwarten, wäre ein Langstreckenflug nichts für mich gewesen.

Erst im Landesinneren, dann an der Nordküste

Wir buchten zwei Unterkünfte über airbnb. Einmal für vier Nächte eine Finca in der Nähe von Inca und für sechs Nächte ein Apartment in Can Picafort. Mit dem im Vorfeld gebuchten Mietwagen sind wir sehr flexibel gewesen UND: wir haben ihn jeden Tag genutzt. Ganz entspannt sind wir zu den kleinen Orten im Norden, Westen und Südosten der Insel gefahren, haben auf verschiedenen Märkten Obst und Gemüse für unsere Selbstverpflegung eingekauft und in kleinen Geschäften gestöbert.

Charmante Orte Mallorcas

Wir sind in den Orten Pollenca, Sollér, Alcudia, Arta, Inca und Ses Salines (im Südosten) gewesen. Haben aber hier und dort auch noch einen kleinen Zwischenstopp eingelegt. Ein Besuch in Palma durfte natürlich nicht fehlen. Zudem ist die Stadt nur rund eine Stunde Autofahrt von Inca entfernt. In Palma haben wir dem Museum Es Baluard für moderne und zeitgenössische Kunst einen Besuch abgestattet: http://www.esbaluard.org/en/ Jedoch fand ich es jetzt nicht sooo umwerfend. Wahrscheinlich, weil ich von den Museen und Ausstellungen in Berlin so verwöhnt bin.

Bei Ses Salines gibt es eine Straußenfarm, die wir besucht haben: http://www.artestruzmallorca.com/home  Das ist wirklich eine tolle Erfahrung und bringt Abwechslung in einen Mallorcaurlaub, wenn man Tiere mag und auch keine Angst vor den Straußen hat. Es gibt von den Guides vor Ort eine ausführliche Erklärung zu den Straußen. Sehr interessant!

Die Bilder geben euch einen kleinen Eindruck von der Vielfältigkeit der Insel. Bei Fragen meldet euch gerne bei mir!

Port de Sollér liegt im Westen von Mallorca. Direkt beim Tramuntana Gebirge.
Strand vom Port de Sollér.
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Altes Kutschenrad auf dem Gelände der Finca.
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Blick von der Finca auf das Örtchen Costitx.
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Straußenfarm in der Nähe von Ses Salines.
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Die Früchte der Kaktusfeige kann man essen. Aber Vorsicht bei den Stacheln der Frucht. Nur mit Handschuhen abpflücken und anpacken.
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Blick aufs Meer im Südosten der Insel.
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Finca in der Abendsonne.
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Auf dem Dach des Museums El Balduardo in Palma.
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Blaue Trichterwinde in Valdemossa.
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Feld mit Mandelbäumen.
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Am Meer von Can Picafort.
Zwischen Alcudia und Can Picafort
Am Strand von Playa de Muro.
Markttag in Pollenca.
Markttag in Pollenca.
Da es morgens geregnet hat, war zur Mittagszeit kaum was los am Strand.
Strandabschnitt am Port de Pollenca.
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Blick auf Arta.
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Treppe zur Kirche Santuari de Sant Salvador.

 

Arta ist ein charmantes Örtchen auf Mallorca!
Arta ist ein charmantes Örtchen auf Mallorca! Absolut sehenswert! Vor allem der Markt.
Blick auf das Tal um Arta
Blick auf das Tal um Arta
Agave
Agave
Gebäude der Kirche Santuari de Sant Salvador.
Gebäude der Kirche Santuari de Sant Salvador.
Nette Blumendeko vor einer Galerie in Arta.
Nette Blumendeko vor einer Galerie in Arta.
In der Nähe von Cala Ratjada
In der Nähe von Cala Ratjada
Kohlplantage
Kohlplantage zwischen Inca und Pollenca.
Palmengewächs in Pollenca
Palmengewächs in Pollenca
365 Treppenstufen sind es bis zum Kreuzberg von Pollenca.
Blick vom Kreuzberg in Pollenca. 365 Treppenstufen sind es bis zum Kreuzberg, der auch Kavalierberg genannt wird.
Schöne Landschaft bei Arta
Blick von der Kirche Santuari de Sant Salvador in Arta aufs Tal.

 

Sind Erdbeeren mehrjährig?

Viele von euch haben sicherlich schon einmal selbst Erdbeeren im Garten oder auf dem Balkon aus dem Gartencenter, von Baumärkten, etc. eingepflanzt. Genau wie ich! Einer meiner ersten Beiträge beschäftigt sich mit Erdbeeren auf dem Balkon. Ich lebe in Berlin in einem Altbauhaus und mein Mann und ich haben keinen eigenen Garten. Da ich aber nicht auf Pflanzen verzichten wollte, habe ich dann tatsächlich Erdbeeren auf dem Balkon gepflückt. Das war vor zwei Jahren. Im letzten Jahr kamen dann zu der Erdbeersorte Polka einige Walderdbeeren hinzu (Fragaria vesca). 

Die Erdbeeren aus dem Jahr 2014 haben tatsächlich in 2015 noch einmal reiche Ernte gebracht. Ich konnte also nach und nach im Juni von der Pflanze naschen. Vor einem Monat habe ich die gut erhaltenen Pflanzen dann ein drittes Mal umgetopft mit neuer Erde. Auch die Walderdbeere hat den recht milden Winter in Berlin gut überstanden und sich bereits im letzten Sommer stark vermehrt, so dass ich einige Jungpflanzen umtopfen konnte.

Man sagt, man solle für einen besseren Ertrag die Erdbeerpflanzen jedes Jahr neu kaufen. Aber mir geht es ja nicht um den Ertrag. Dazu muss ich sagen, dass die Erdbeersorte Polka, die ich in 2014 angepflanzt habe, in 2015 mehr Früchte brachte, als im ersten Jahr… Probiert es einfach selbst aus! 🙂 Ich bin nun gespannt auf die nächsten süßen roten Früchtchen!

Eine richtige Pflanzanleitung findet ihr hier: Pflanzanleitung Erdbeeren

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Orchideenblüte in der Biosphäre Potsdam

Eröffnung der Orchideenblüte und Bloggerevent

Am 17. März eröffnete die Ausstellung zur Orchideenblüte in der Biosphäre Potsdam. Im Rahmen dieser Eröffnung fand auch ein Bloggertreffen statt, zu dem ich eingeladen worden bin. Nach einer sehr herzlichen Begrüßung von Daniela, Isabel und Katja, den Marketingmädels der Biosphäre,  bekamen wir als Begrüßungsdrink einen köstlichen antialkoholischen Fruchtcocktail mit einer essbaren Orchidee (Karma-Orchidee).

Orchideenexpertin führte durch Biosphäre

Die Orchideen kommen aus dem Orchideengarten Karge nahe Lüneburg. Die Inhaberin des Orchideengartens, Marei Karge-Liphard, die gleichzeitig Expertin auf dem Gebiet der Orchideen ist, führte uns mit viel Fachwissen durch die Biosphäre und gab uns ein paar interessante Pflegetipps. Auch räumte sie mit Mythen rund um die Orchidee auf…

Wusstet ihr, dass Orchideen frühestens mit sieben Jahren blühen? Es gibt sogar Orchideenarten, die fangen erst mit 14 Jahren zu blühen an.

Phalaenopsis – die uns bekannteste Orchideenart

Die bekannteste Orchideenart ist die Phalaenopsis. Ihr kennt sie auf jeden Fall. Sie wird auf jedem Markt und in jedem Blumenladen verkauft. Da diese Orchideen an einen Schmetterling erinnern, nennen wir sie auch „Nachtfalter-Orchidee“ oder auch „Malaienblume“. Sie stammt aus den tropischen Regenwäldern Südost-Asiens.

Orchideen wachsen mit Ausnahme der Antarktis auf jedem Kontinent. Aufgrund ihrer enormen Vielfalt gibt es Orchideen fast in jeder Ökozone (nicht in Wüsten). Selbst oberhalb des nördlichen Polarkreises oder in Patagonien und den dem ewigen Eis des Südpols vorgelagerten Inseln, z. B. Macquarie Island gibt es Orchideen. Der Großteil der Arten wächst allerdings in den Tropen und Subtropen, hauptsächlich in Südamerika und Asien. In Europa gibt es etwa 250 Arten. In Australien gibt es rund 800 Arten, in Afrika 2.000, in Südamerika sogar rund 9.000. Sage und schreibe  14.000 Arten gibt es in Asien.

Skandinavier haben eine Lieblingsorchidee

Die Coelogyne Cristata ist eine weiße Orchidee aus Nepal. Sie ist in Skandinavien sehr beliebt – vor allem als Hochzeitsdeko. Umgangssprachlich kennt man sie auch unter den Begriffen „Frauenhöhle“ oder „Schneekönigin“.

Die Geschichte um den „Frauenschuh“

Die Paphiopedilum Orchidee ist bei uns als „Frauenschuh“ oder auch „Venusschuh“ bekannt, weil die Lippe der Blüten eben wie ein Schuh aussieht. Was hat die Göttin Venus damit zu tun? Frau Karge wusste die Antwort: Der Legende nach hielt Venus ein Schäferstündchen. Wurde dabei aber entdeckt und musste fliehen. Dabei verlor sie ihren goldenen Schuh, der sich dann in die Pflanze verwandelte, als ein Sterblicher den Schuh für die Göttin mitnehmen wollte. Diese Orchidee erinnert an eine fleischfressende Pflanze. Jedoch sind Orchideen generell keine Fleischfressenden!

Kauft keine Orchideensamen im Internet

Zum Anpflanzen von Orchideensamen benötigt die Pflanze einen speziellen Pilz – einen Fadenpilz. Dies muss im Labor durchgeführt werden.Die Fäden dieses Pilzes wandern in die Samenzelle der Orchidee, wo sie zersetzt und als Nahrung aufgenommen werden. Ohne diesen Pilz können die Keimlinge nicht überleben. Pflanzensamen von Orchideen im Internet zu kaufen, sei laut der Orchideenexpertin, herausgeschmissenes Geld, da sie ohne Pilz nicht wachsen können; denn die Samen haben kein Nährgewebe.

Nicht alle Orchideen duften angenehm

Eine Orchideenart, die Bulbophyllum nymphopolitanum stinkt sehr stark, weil sie von Aasfliegen bestäubt wird. Um diese anzulocken, produziert sie diesen extremen Geruch.

Nicht pflücken!

Entdeckt man Orchideen in der freien Natur, darf man sie nicht abpflücken, ausgraben etc. Sie darf von ihrem natürlichen Standort nicht entfernt werden.

Die wohl wertvollste Orchidee kommt aus Peru

Zum Abschluss zeigte Frau Karge uns in einer Glasvitrine eine Phragmipedium kovachii. Eine Orchidee aus Peru, die um die 800 € kostet und damit einer der wertvollsten Orchideenart der Welt ist. James Michael Kovach entdeckte sie 2002. Lest die Geschichte der Entdeckung hier: James Michael Kovach entdeckt Orchidee in Peru.

Pflegetipps

Und hier noch ein paar Pflegetipps: Den Topf mit der Orchidee einmal pro Woche richtig nass machen. Nicht jeden Tag und auch nicht jeden zweiten oder so gießen; denn Staunässe mag die Pflanze nicht. Ich selbst mache es so: Ich nehme die Orchidee aus dem Übertopf heraus und halte den Topf unter einem laufenden Wasserhahn mit lauwarmen Wasser für circa zehn Sekunden. Orchideen müssen nicht gedüngt werden. Sie sind sehr genügsam. Und: ihr dürft sie umstellen. Also an einem anderen Ort in eurer Wohnung. Was Orchideen nicht mögen, weil sie dann „verbrennen“, ist starke Sonneneinstrahlung. Im Frühling/Sommer solltet ihr sie also nicht auf eine Fensterbank mit direkter Sonneneinstrahlung stellen. Lieber einen Meter in den Raum hinein stellen! Generell ist direkte Sonneneinstrahlung nicht so beliebt unter den Orchideen.

Die Orchideenblüte könnt ihr noch bis zum 1. Mai 2016 in der Biosphäre Potsdam bestaunen!!

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Marei Karge-Liphard, Orchideenexpertin des Orchideengartens in der Nähe von Lüneburg.
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Begrüßungscocktail mit essbarer Orchidee.

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Brassia Tosca

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Pinke Blüte
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Rosafarbene Phalaenopsis
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Pinkrote Orchidee
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Phalaenopsis mit kleinen Punkten in hellrosa.
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Der Frauenschuh – Paphiopedilum
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Burrageara Nelly Isler Orchidee
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Pinke Phalaenopsis-Hybride
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Im Schmetterlingshaus der Biosphäre wurden ebenfalls Orchideen „ausgestellt“.
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Pinke Vanda-Blüte
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Vanda-Orchidee in Blau
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Vanda Orchidee
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Rote Blüte
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Ludisia discolor Orchideen
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phragmipedium kovachii
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DIY-Projekt – Osterkranzbasteln mit wunderschönen Cymbidium-Orchideen.
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Das ist das Ergebnis des selbstgebasteltem Osterkranzes.
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Phalaenopsis
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Phalaenopsis Hybride
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Diese gelbe Orchidee sieht aus wie ein großes Insekt.
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Phalaenopsis Hybride
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Wunderschöne pink-rosane Orchideenblüte
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Schmetterlingsorchidee
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Phalaenopsis Orchidee in Weiß.
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Pink gepunktete Blüte
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Phalaenopsis Hybride
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Miltonia Orchidee
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Cambria Orchidee
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Kleine Orchideenblüte

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Vanda-Orchidee in violett
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Caelogyne cristata

Ein sardischer Kräutergarten in Milis (Oristano)

Hier kommt: kurz und knapp der nächste Sardinienbeitrag!

Durch Airbnb Land und Leute besser kennenlernen

Zum Kennenlernen von Land und Leuten nutze ich hauptsächlich das Portal Airbnb. Hier gibt es viele nette Apartments oder Privatzimmer, die es mir ermöglichen, direkt vor Ort einen meist einheimischen Ansprechpartner zu haben, der einem nützliche Tipps geben kann (wo ist das nächste Café?, ist das der schnellste Weg zum Strand?, welche Bar ist am Angesagtesten?…)!

Milis – ein verschlafenes Örtchen im Westen Sardiniens

Auf Sardinien hatten mein Mann und ich insgesamt vier verschiedene Apartments kennengelernt und wir hatten bei allen Glück gehabt. Sie waren genauso wie auf dem Portal Airbnb beschrieben. Eines davon befindet sich in dem Örtchen Milis (Provinz Oristano) im Westen der Insel. Milis hat gerade einmal rund 1.600 Einwohner und ist wirklich sehr beschaulich.

Ein Apartment mit Kräutergarten

Wir übernachteten im 1. Obergeschoss. Im Erdgeschoss wohnt die Gastgeberin Michela. Sie besitzt einen Kräutergarten mit Salbei, Basilikum, Minze, Melisse, Lorbeer, Wein, Rucola etc.

Der Kräutergarten war ein wildes Durcheinander von all diesen grünen Pflanzen. Aber gerade das machte diesen Garten so charmant und interessant. Ein tolles Highlight waren die beiden kleinen Katzenkinder, die sich gut im Grün verstecken konnten.

Lorbeerblätter als Geschenk

Mitten im Kräutergarten von Michela steht ein kleiner Baum. Ein Lorbeerbaum. Ich habe vorher noch nie einen live und in Farbe irgendwo wachsen gesehen. Ich kenne nur die getrockneten Blätter in der Gewürzabteilung jedes gut sortierten Supermarktes. Michela freute sich über meine Entdeckung und schnitt drei große Nebenzweige voller Blätter für mich ab. Ich zupfte jedes einzelne Blatt ab, und nahm die Blätter mit nach Berlin. Jetzt brauche ich die nächsten zehn Jahre keine Lorbeerblätter mehr kaufen 😉

Zwei Katzenkinder in Michelas Kräutergarten.
Zwei Katzenkinder in Michelas Kräutergarten.
Katzen lieben Italien.
So ein Kräutergarten eignet sich zum Verstecken für so kleine Katzen, wie dieser!
Lorbeerblätter haben einen intensiven Geschmack und gelten als Heil- und Gewürzkräuter.
Rund 40 Lorbeerblätter durfte ich mit nach Berlin zurück nehmen. Ein Küchentraum! 🙂
Minze gedeiht an den meisten feuchten Standorten. Überwiegend auf der Nordhalbkugel.
Im wilden Kräutergarten von Michela wächst auch grüne Minze.
Fencheltee hilft bei Magen-Darm-Beschwerden.
Auf Sardinien wächst unheimlich viel von wildem Fenchel.
Auf Sardinien wächst Basilikum im Garten.
Wir kennen überwiegend den gezüchteten Basilikum für 1,99€ im Kräutertöpfchen, der sich meistens nicht lange hält.
Melisse eignet sich getrocknet als Melissentee.
Im Kräutergarten unserer Hastgeberin wächst Melisse.

Welche Blumenerde ist für welche Pflanzen geeignet Teil II

Drei Monate ist es nun schon wieder her, seitdem ich Teil I zum Thema Blumenerde geschrieben habe. Mittlerweile stehen meine Pflanzen und Blumen in vollem Saft!

Unterschied zwischen Prestoplant und Greenworld Blumenerde

Ich kann euch ehrlichgesagt keinen nennenswerten Unterschied zu  den beiden Marken Prestoplant und Greenworld (beides Biomarken) aufzeigen. Das einzige, was mir aufgefallen ist: die Erde von Prestoplant fühlte sich besser an, roch besser und sieht nach drei Monaten besser aus. Die Erde von Greenworld hat an der Oberfläche kleine weiße Kügelchen zum Vorschein gebracht. Sieht nicht so schön aus. Diese weißen unterschiedlich größen Stückchen lassen sich mit dem Finger zerdrücken und zerbröseln trocken. Ich tippe auf Langzeitdünger, habe dazu aber nichts weiter im Netz gefunden. Wenn jemand von euch was, was es damit auf sich hat, schreibt es bitte in einen Kommentar!

Kauft bitte nur torffreie Blumenerde!

Was mir beim Kauf dieser Blumenerden sehr wichtig gewesen ist, dass sie torffrei sind! Warum torffrei? Weil Blumenerde ohne Torf die Moore vor ihrem weiteren Abbau bewahren. Was ein Moor ist, könnt ihr sehr gut HIER nachlesen.

Vom BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland gibt es einen Online-Einkaufsführer für torffreie Blumenerde zum Download

Ein weiterer interessanter Artikel zum Thema torffreie Blumenerde gibt es HIER.

Kleines Tomatenpflänzchen
Die eingesähten Tomaten wachsen nicht ganz so schnell wie im vergangenen Jahr. Schuld ist die fehlende Wärme.
Minze mag täglich etwas Wasser.
Im Frühjahr habe ich auf dem Markt englische Minze gekauft. Seitdem vermehrt sie sich rasant in Prestoplant!
Brombeersträucher in der Stadt.
Genauso wie mein Johannisbeerstrauch wächst auch mein Brombeerstrauch. Fast wie Unkraut so schnell. Fehlen nur noch die Blüten.
In der Erde von Greenworld wächst mein Johannisbeerstrauch.
Mein Johannisbeerstrauch, den ich bereits letztes Jahr im Baumarkt gekauft habe, sprießt wie verrückt und es sind schon erste Trauben vorhanden.
Die Zucchini Samen habe ich in torffreier Erde gesät von Prestoplant.
In diesem Jahr (2015) versuche ich zum ersten Mal, eine Zucchini zu züchten. Bisher gedeiht sie gut. Könnte in Berlin derzeit nur etwas wärmer sein.

Welche Blumenerde ist für welche Pflanzen geeignet? Teil I

Es ist Anfang März! Die frühe Dunkelheit hat endlich wieder ihr Ende. Die Pflanzzeit kann beginnen, und ich kann es kaum erwarten, meine Pflanzgefäße und Blumentöpfe für den Balkon zu rüsten und auf der Fensterbank mit der Aussaat von Tomatenpflanzen und Co. loszulegen. In den vergangenen Jahren habe ich mir kaum Gedanken zum Thema Blumenerde gemacht, sondern direkt die günstigste Erde vom Asiaten gekauft, der direkt bei mir um die Ecke zu finden ist. Einmal habe ich getrocknete Erde in gepresster Form von Ikea mitgenommen. Meinen Pflanzen hat beides bisher nicht geschadet. Zumindest nicht auf den ersten Blick. 

Da dieses Jahr, das Internationale Jahr des Bodens ist, habe ich mich ein wenig mehr mit dem Thema beschäftigt. Der Satz eines Gärtners aus einer TV-Dokumentation, die ich mir in der letzten Woche angesehen habe, hängt mir noch in den Ohren: „Du bist, was du isst. Und das gilt auch für Pflanzen.“ Damit hat er natürlich Recht: Das, was die Pflanzen an Nährstoffen aus der Erde bekommen und verwerten, nehmen letztendlich wieder wir Menschen auf.

Dazu gibt es hier die TV-Ratgebersendung vom NDR nachzuschauen…: NDR Ratgeber zum Thema Blumenerde.

Weitere Informationen gibt es auch von der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt und Stadtentwicklung hier. 

Es gibt sehr viele Anbieter von Blumenerde. Zwei Marken im Vergleich.

Zuerst bitte die Erde des letzten Jahres aus den Töpfen und Balkonkästen entfernen, falls ihr dies nicht schon bereits im Herbst getan habt. Die „alte“ Erde ist bei euch wahrscheinlich auch völlig von kleinen Wurzeln durchzogen und damit ziemlich nährstoffarm. Neue Pflanzen benötigen aber ausreichend Nährstoffe!

Ich habe nun verschiedene Erden zur Auswahl. Für meine Kräutertöpfe habe ich von der Marke Prestoplant Bio Kräuter- und Aussaaterde besorgt. Ebenfalls von Prestoplant ist auch ein 15 Liter Sack Bio Tomaten- und Gemüseerde und ein 20 Liter Sack torffreie Bio Erde, die „universell“ einsetzbar ist. In diesem Jahr möchte ich mich hauptsächlich auf Tomaten konzentrieren und noch wesentlich mehr davon anpflanzen als vergangenes Jahr. Zum Vergleich habe ich zusätzlich aus dem Baumarkt der Marke Greenworld Bio Tomaten- und Gemüseerde sowie Ballino Blumenerde (ebenfalls von Greenworld) eingekauft.

In den nächsten Tagen werde ich mit der Anzucht meiner Tomaten und anderen Pflanzen starten und an den Töpfen markieren, welche Erde in welchem Topf steckt, um später vergleichen zu können und euch mögliche Unterschiede mitzuteilen. Ich bin gespannt, welche Erde das Rennen machen wird!

Kleiner Hinweis: Bevor ihr euch Blumenerde, Kräutererde, Anzuchterde etc. kauft, kalkuliert grob, wie viel Liter ihr benötigt, damit ihr nicht zweimal fahren müsst. Das spart Zeit und Nerven; denn so ein Sack Blumenerde in den vierten Stock zu hieven (OHNE Aufzug) kann Rückenschmerzen verursachen…!

Greenworld Bio Tomaten- und Gemüseerde
Greenworld Bio Tomaten- und Gemüseerde
Bio Kräuter- und Aussaaterde von Prestoplant.
Bio Kräuter- und Aussaaterde von Prestoplant.
Prestoplant Bio Tomaten- und Gemüseerde.
Prestoplant Bio Tomaten- und Gemüseerde.
Torffreie Bioerde von Prestoplant.
Torffreie Bioerde von Prestoplant.
Greenworld Ballino Blumenerde
Greenworld Ballino Blumenerde

 

 

                                                                                                                                                                       

         

Basilikum selbst anziehen – geht das?

Ihr kennt sicherlich die Kräutertöpfe, die es mittlerweile fast in jedem Supermarkt gibt, voll von Basilikum, Salbei, Zitronenmelisse oder Koriander? Schön fertig pflückbereit für das abendliche Gericht. Das, was mich immer so richtig nervt: die Kräuterpflanzen werden meistens von meinen restlichen Einkäufen eingedrückt. Stiele brechen und Blätter fallen ab. Warum also nicht selbst Kräuter anziehen? So habe ich von Kiepenkerl das Mini-Anzucht-Set Basilikum bestellt: http://shop.nebelung.de/mini-anzucht-set-basilikum-gecom.html.

Es dauert ein paar Tage, bis der Basilikum wächst, aber es lohnt sich. Die Erde des mitgelieferten Sets soll man schön feucht halten. Aber Vorsicht: Bitte nicht zu feucht, denn so kann sich schnell Schimmel bilden. Ich habe daraufhin „umgetopft“ und freue mich schon auf die „Ernte“ für leckere Pastagerichte oder zum Verfeinern von Salaten.

Mini-Anzucht-Set Basilikum
Mini-Anzucht-Set Basilikum von Kiepenkerl.
Praktisches Basilikum-Anzucht-Set.
Kiepenkerl Mini-Anzucht-Set Basilikum ausgepackt.
Plastikfolie, Erde und Basilikumsamen werden mitgeliefert.
Sehr praktisch: Plastikfolie, Erde und Basilikumsamen werden mitgeliefert.
Der Basilikum wächst.
Der selbstgezogene Basilikum wächst prima. Bloß Vorsicht: zuviel Feuchtigkeit kann Schimmelbildung fördern.

Der Herbst – Pflanzenaufnahmen

Herbstspaziergänge im Wald, in den Berliner Parks oder einfach durch die Straßen von Berlin machen einen Sonntag zusammen mit einem Ingwer-Honig-Zitronen Tee und einem Stück Kuchen perfekt.

Hier kommen ein paar herbstliche Pflanzenaufnahmen der letzten vier Wochen…

In den nächsten Beiträgen werde ich mich wieder verstärkt auf einzelne Pflanzen konzentrieren. Für die Serie „Durch die Blume“ suche ich einen neuen Kandidaten. Wenn ihr also jemanden kennt (m/w), den ich interviewen kann oder sollte, dann meldet euch sehr gerne bei mir.

Die letzten Blumen im Herbst.
Die letzten Blumen im Herbst.
Die Blätter leuchten in kräftigen Farben.
Die Blätter leuchten in kräftigen Farben.
Eingeschlossen in diesen Samenhüllen, befindet sich jeweils eine Pflanzensame.
Eingeschlossen in diesen Samenhüllen, befindet sich jeweils eine Pflanzensame.
Die Fruchtkapseln oder auch Schalen der Baum-Hasel wirken sehr bizarr.
Die Fruchtkapseln oder auch Schalen der Baum-Hasel wirken sehr bizarr.
Beerenstrauch im Park
Diese blauen Beeren eines Strauches lichtete ich beim Spaziergang im Park am Falkplatz ab.
An einem Nachmittag im Oktober.
Dieses Bild entstand bei einem Spaziergang im Großen Tiergarten.

 

Der Botanische Volkspark Blankenfelde-Pankow

Ein Sonntagsspaziergang Anfang November

Wie würden Sie/würdet ihr einen Sonntagnachmittag Anfang November verbringen, wenn die Sonne scheint bei blauem Himmel und bei sage und schreibe 17 Grad? Auf jeden Fall draußen! Zum Mauerpark hinter den Touristen auf dem Mauerparkflohmarkt hinterherschlendern, war keine Option. Irgendwo in den Wald nach Brandenburg dauerte zu lange. Google half mir bei der Ideenfindung, so dass im Ergebnis der Botanische Volkspark in Blankenfelde-Pankow erschien.

Dorthin ging es also. Das dachten sich auch einige andere Frischluftgenießer! Es war voll dort! Vor den Münzautomaten, aus dem man sich für einen Euro sein Eintrittskärtchen ziehen musste, standen gefühlt 100 Leute. Es waren dann doch „nur“ 15. Es machte sich bereits die Angst in mir breit, dass die Sonne bereits um 16.30h untergeht und ich wertvolle Zeit mit Warten verbringen würde. Ging dann aber doch recht schnell, und ich schlenderte die breiten Wege entlang.

Ursprünglich diente das grüne Gelände als Schulgarten (1909) mit Bäumen und Pflanzen, die hauptsächlich aus den Wäldern Brandenburgs stammten.  Der Schulgarten war für die Anzucht und Lieferung von Pflanzenmaterial für den Botanik- und Zeichenunterricht in den Berliner Schulen vorgesehen. Auf dem Gelände gibt es auch Schaugewächshäuser. Diese entstanden in den 20er Jahren. Ebenso wie die Einrichtung des Arboretums.

Nach dem Krieg übernahm im Jahr 1952  Walter Ulbricht die Anlage zu Ausbildungszwecken. Es kamen Stallungen für Haustiere, Volieren und Gehege für Wildtiere hinzu für den Schulunterricht aber auch für die Nutzung durch Arbeitsgemeinschaften.

Der Botanische Volkspark Blankenfelde-Pankow ist seit 1995 öffentlich zugänglich und steht unter steht unter Denkmalschutz.

Aktuell existieren um die 6.000 Pflanzen, Stauden und Gewächse. Im Gewächshaus gibt ein kleines Café, das sogar an Wochenenden und Feiertagen geöffnet ist. Der Kuchen ist dort sehr empfehlenswert. Ebenso der Cappuccino.

Grün Berlin GmbH betreibt als Servicegesellschaft des Landes Berlin die Entwicklung und den Betrieb der Botanischen Anlage Blankenfelde.

Unter den folgenden drei Links gibt es weitere Informationen zum Botanischen Volkspark:

Website: Grün Berlin

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/gruenanlagen/de/sondergruenanlagen/botanische_anlagen/pankow.shtml

http://de.wikipedia.org/wiki/Botanische_Anlage_Blankenfelde

Der Sonnenhut blüht im Botanischen Volkspark.
Der Sonnenhut ist eine Arzneipflanze, die bei Erkältungen hilft.
Ganz aus Glas.
Im Gewächshaus befindet sich ein nettes kleines Cafe mit leckerem Kuchen und Cappuccino.
Samenkapseln
Im Gewächshaus des Botanischen Volksparks gab es einige interessante Pflanzen zu entdecken.
Samenkapseln
Herbstfrüchte im Sonnenlicht.
Das Geld der Blätter leuchtet.
Der goldene Oktober wird zum goldenen November.
Auf dem Feld.
Ein schöner Herbsttag Anfang November.

 

Sanddorn ist eine Vitamin C Powerfrucht!

Sanddorn (lateinischer Name: Hippophae rhamnoides)

Sanddorn ist eine Pflanze, die ich bisher nur auf Verpackungen von Cremes und Tees im Reformhaus und Drogerien wahrgenommen habe. Seit Jahren. Letztens erst beim Einkauf in einem Biosupermarkt in Form von Sanddornsaft. Ansonsten bin ich damit noch nicht in Berührung gekommen. Ich habe diese Nutzpflanze bisher auch noch nie ausprobiert – sprich gekauft. Mir sind die Beeren des Sanddorns auch noch nie in der Obstabteilung beim Türken nebenan und auch noch nicht auf den Märkten im Prenzlauer Berg begegnet. Dies änderte sich eines Samstagvormittages auf dem Winterfeldtmarkt in Berlin-Schöneberg. Da stand ein Mann, Mitte 50 würde ich schätzen. Er kam aus Polen und hatte sich abseits des Marktes vor eine Kirche gestellt. Mit Brombeeren, Himbeeren, Mirabellen und Sanddorn. Wir kamen ins Gespräch und er hielt mir einen kleinen Ast voll mit Sanddornbeeren hin. Habe ich dann probiert. Sehr sauer! So wie Zitronen. Nur anders im Geschmack. Sie enthalten viel Vitamin C, so der Mann vom Markt. Er meinte, sie wachsen frei. Seine Quelle verriet er mir nicht. Ich kaufte mir drei Rispen und aß jeden Tag pur fünf bis zehn Beeren oder garnierte damit meinen grünen Salat – so wie der nette Herr vom Winterfeldtmarkt es mir empfohlen hatte. Sehr lecker, wenn man es sauer mag!

Sanddorn gehört zur Familie der Ölweidengewächse. In dieser Familie gibt es 50 bis 100 Arten, die sich in drei Gattungen zusammenfassen. Der Sanddorn ist die bekannteste und wohl wichtigste Art. Ursprünglich kommt der Sanddorn aus Nepal. Die Pflanze bevorzugt kalkhaltige Sand- und Kiesböden. Standorte sind hauptsächlich lichte Kiefernwälder, trockene Flussauen und Schotterfluren. Er wächst aber auch an felsigen Hängen und Kiesufern, an Meeresküsten (Dünen) und auch in Steppen. In Deutschland wächst er zerstreut vom Süden bis hoch in den Norden.

Das Fruchtfleisch der gelblich-orangenen Früchte weist eine hohe Konzentration an ätherischen Ölen auf. 100 Gramm der Früchte enthalten überdies rund 600 Milligramm Vitamin C. Ärzte empfehlen pro Tag 100mg Vitamin C in Form von natürlicher Nahrung zu sich zu nehmen. Darüber hinaus enthalten die Früchte Carotin, Vitamin B12 und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Wer einen eigenen Garten hat, kann diese Pflanze auch selbst anbauen. Dazu gibt’s hier weitere Informationen: http://www.mein-schoener-garten.de/de/gartenpraxis/nutzgarten/sanddorn-vitaminreiches-wildobst-60032

Sanddorn wird neben Sanddornsaft, – Marmelade, – Wein und – Likör auch im Bereich der Kosmetik angewendet, wie bereits eingangs erwähnt.

600 mg Vitamin C Power pro 100g Sanddornbeeren.
Sanddorn enthält sehr viel Vitamin C. Pro 100g sind es 600 Milligramm.
Die Sanddornbeeren sind gelblich orange.
Die Sanddornbeeren sind gelblich orange
Auf dem Winterfeldtmarkt in Berlin habe ich drei Rispen voll von Sanddornbeeren gekauft.
Auf dem Winterfeldtmarkt in Berlin habe ich drei Rispen voll von Sanddornbeeren gekauft.