Gerstengraspulver – Pflanzenpulver mit guten Wirkstoffen (Werbung)

Gerstengraspulver

Superfood ein schöner Begriff

Seit einigen Jahren begegnet uns Gesundheitsbewussten regelmäßig der Begriff Superfoods. Damit sind „exotische“ Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse gemeint, die in der Regel nicht immer regional sind, wie z. B. die Gojibeere, Acaibeeren oder auch Chiasamen. „Superfood“ ist zu einem tollen Marketingbegriff avanciert, der uns beim Kauf dieser so deklarierten Produkte glauben lässt, wir bekommen Zauberkräfte und tun absolut das Beste für eine gesunde Ernährung. Das rechtfertigt dann anscheinend oftmals auch den sehr hohen Preis.

Auf heimische Produkte setzen

Mittlerweile ist aber auch klar, dass wir diese Superfoods durch heimische Früchte ersetzen können. Blaubeeren anstelle von Acaibeeren, Leinsamen (am besten geschrotet) anstelle von Chiasamen. Damit bleibt der CO2 Abdruck kleiner – sofern wir saisonal einkaufen und im Herbst oder Winter keine frischen Blaubeeren, da diese meistens aus Peru etc. importiert werden müssen- , und wir sind dennoch auf der gesunden Seite.

Gerstengras und Weizengraspulver

Eine gesunde Wirkung versprechen auch Gersten- und Weizengraspulver. Bei Magen-Darm-Problemen, unterstützend bei Krebs oder krebsvorbeugend, cholesterinsenkend… Doch bisher gibt es zu diesen Gesundheitsversprechen keine fundierten Studien, die es erlauben aus diesen Versprechen auch Fakten werden zu lassen. Zudem muss man täglich eine gewisse Menge konsumieren, wie bei allen Vitaminen, Mineralstoffen, damit es seine Wirkung langfristig erzielt.

Mehr Interessantes zum Weizen- und Gerstengraspulver findet ihr mit Klick auf diesen Link von Utopia: https://utopia.de/ratgeber/weizengras-gerstengras/

Hier gibt es auch noch einen Artikel zum Gerstengras, der es hochlobt und es als Superfood schlechthin bezeichnet: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/gerstengras-ia.html

Ausgewogene Ernährung und eine allgemein gesunde Lebensweise 

Bildet euch bitte eure Meinung. Ich denke, dass es ein gutes Nahrungsergänzungsmittel ist, das man alle zwei drei Tage in guter Bioqualität verwenden kann. Dennoch ist es meiner Meinung nach kein Allheilmittel und wir können mit vielen anderen Lebensmitteln und einer allgemein gesunden Lebensweise (ausreichend Schlaf, nicht zuviel Stress, Sport, keine Drogen) ebenfalls viel erreichen.

Ich habe dennoch einmal das Gerstengraspulver und Gerstengraspresslinge von jomu ausprobiert. Die Presslinge habe ich einfach mit einem Glas Wasser getrunken und mit einem Esslöffel Gerstengraspulver habe ich mir einen leckeren Green Smoothie zubereitet. Gut finde ich, dass jomu das Gerstengras von regionalen Landwirten in Bioqualität bezieht. Ich denke, dass ich mir nun öfter einen Green-Smoothie zubereiten werde. Ersetzt ganz toll eine Mahlzeit. Dennoch achte ich natürlich auch weiterhin auf eine ausgewogene vitaminreiche Ernährung.

Die Produkte von jomu habe ich kostenlos zugesandt bekommen. Im Gegenzug kam dieser Artikel zustande.

Zutaten für einen Green Smoothie
Green Smoothie
So sieht der Smoothie aus, wenn alle Zutaten einmal schön durch den Powermixer gehen.

Gerstengraspulver von jumo Presslinge

2015 ist Internationales Jahr des Bodens

Ohne Boden unter den Füßen stehen wir ziemlich schlecht da. Im wahrsten Sinne des Wortes! Ich habe mich in meinen vergangenen Beiträgen überwiegend mit Pflanzen an sich beschäftigt und mich bisher nicht wirklich gefragt, wo kommen denn diese Pflanzen her bzw. was ist ihre Lebensgrundlage? Es ist der Boden. Unsere Erde. All das Gemüse und Obst, all die bezaubernden Blumen. Unser Wald! All dies zieht sein Leben aus dem nährstoffreichen Boden und versorgt uns wiederum mit wichtigen Mineralien, Nährstoffen und Vitaminen.

Ich finde es toll und gleichzeitig dringend notwendig, dass die Vereinten Nationen dieses Jahr zum „Internationalen Jahr des Bodens“ ausgerufen haben, nachdem der IUSS (International Union of Soil Science) und der Thailändische König Bhumipol einen Antrag an die UN gestellt haben, dieses Jahr so zu benennen. 160 Staaten haben diesen Antrag im Rahmen des FAO World Council verabschiedet.

Wir trampeln täglich auf dem Boden herum. Unzählige Male jede Sekunde auf der ganzen Welt, ohne dabei an die Folgen zu denken. Wir wollen immer das frischeste Obst und Gemüse (möglichst billig), wir wollen ein eigenes Haus (am liebsten neu bauen). Wir wollen ein eigenes Auto. Um damit fahren zu können, benötigen wir Straßen. Wir wollen große Supermärkte und Konsumtempel mit möglichst großem Parkplatz. Aber wir wollen gleichzeitig eine naturbelassene Umwelt.

„Bodenversiegelung durch Siedlungs- und Straßenbau führt dazu, dass auch heute noch Böden in unverantwortlich hohem Ausmaß für andere Nutzungen unwiederbringlich verloren gehen.“ (Quelle: Website des BGR)

Wir müssen uns darüber bewusst werden, dass wir auf Dauer nicht mehr alles haben können. Manche Dinge sind endlich. So auch die Ressourcen unserer Erde und damit die Nährstoffe unserer Böden. Darum soll mit dem Ausruf des Internationalen Jahr des Bodens (International Year of Soils) eine Plattform geschaffen werden, die zur Bewusstseinsbildung für die Bedeutung des Schutzes der Böden dient. Die Koordinierung der Aktivitäten auf nationaler Ebene wird gemeinsam von BMUB und Umweltbundesamt (UBA) durchgeführt.

Wirkungsweise organischer und mineralischer Nährstoffe (Ausschnitt aus der Grafik „Wie Dünger den Untergrund belebt – oder zerstört“ siehe unten). Foto: Heinrich-Böll-Stiftung u.a. Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat zu diesem Anlass den Bodenatlas herausgegeben. Ihr könnt euch das Magazin auch als pdf herunterladen: http://www.boell.de/sites/default/files/bodenatlas2015.pdf

Hier seht ihr das offizielle Video des Year of Soils:

http://www.youtube.com/watch?v=TqGKwWo60yE

Hier geht es zur deutschsprachigen Fassung:
http://globalsoilweek.org/media-publications/videos/lets-talk-about-soil/

Alles zum Thema Boden auf der Website des BGR (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe):
http://www.bgr.bund.de/Boden

Die meisten Pflanzen lieben nährstoffreiche Böden.
Die meisten Pflanzen lieben nährstoffreiche Böden.
Nährstoffreicher Boden ist wichtig für die meisten Pflanzen.
Samen benötigen zum Wachsen nicht nur Wasser und Sonnenlicht, sondern auch den Boden, in dem sie sich verwurzeln können, um daraus ihre Nährstoffe zu ziehen.

Das leuchtende Blau der Kornblumen wirkt magisch!

Kornblumen begleiten mich fast schon mein Leben lang. Ich bin in einem kleinen Dorf groß geworden mit vielen Gersten-, Roggen- und Maisfeldern und drum herum das Wiehengebirge und der Teutoburger Wald. An den trockenen Rändern dieser Kornfelder wächst die Kornblume. Daher auch ihr Name. Die einjährige Pflanze steht oft direkt mit roten Mohnblumen (Klatschmohn) und Kamilleblüten. Die Kornblumen haben im Vergleich zum Klatschmohn den Vorteil, dass die Blütenblätter nicht abfallen, wenn sie gepflückt werden, um zuhause in der Vase ihr Blau zur Schau zu tragen für eine hübsche natürliche Deko im Vergleich zu Schnittblumen.

Das Blau der Blüten erhält die Pflanze vom so genannten Anthocyanidin und dem Cyanidin. Nur durch eines Eisen-Magnesium-Komplexes erscheint der eigentlich rote Farbstoff Cyanidin blau.

Die Sage zur Kornblume

Blau gilt als die Farbe der Treue. Daher waren die Kornblumen vor allem im 16. Jahrhundert sehr beliebt, so dass sie vermehrt angepflanzt wurden. Einer Sage nach besagt, dass solche Blumen aufgrund ihrer Farbe nur direkt vom Himmel entsandt werden konnten. Der Himmel soll sich einst beklagt haben, dass die Getreidefelder ihm keine Gaben sandten. Dass die Ähren nicht zum Himmel hinauf konnten. so beschloss er, zu den Feldern herabzukommen und ließ diese blauen Blumen als Teile des Himmels zwischen den Ähren wachsen. (Quelle: Die Sprache der Blumen, Marina Heilmeyer, 2000).

Kornblumen blühen in der Regel von Juni bis Oktober. Auf meinem Balkon blühen sie sogar jetzt noch – Mitte November!

Hier ein paar Fakten:

Wissenschaftlicher Name: Centaurea cyanus

Ordnung: Asternartige (Asterales)

Familie: Korbblütler (Asteraceae)

Unterfamilie: (Carduoideae)

Gattung: Flockenblumen (Centaurea)

Art: Kornblume

Die Kornblume ist eigentlich im östlichen Mittelmeerraum heimisch.
Mittlerweile gibt es auch weiße und rosafarbene Kornblumen.
Durch die Überdüngung in der Landwirtschaft ist die blaue Blütenpflanze fast ausgestorben und steht daher unter Naturschutz!
Durch die Überdüngung in der Landwirtschaft ist die blaue Blütenpflanze fast ausgestorben und steht daher unter Naturschutz!
Kornblumen sind auch Heilpflanzen. Ihre Bitter- und Gerbstoffe sollen bei Beschwerden des Verdauungsapparates helfen.
Kornblumen sind auch Heilpflanzen. Ihre Bitter- und Gerbstoffe sollen bei Beschwerden des Verdauungsapparates helfen.
Dieses Bild entstand im Sommer dieses Jahres.
Dieses Bild entstand im Sommer dieses Jahres.
Die Blüten der Kornblumen sind in einem intensiven Blau.
Die Blüten der Kornblumen sind in einem intensiven Blau.
Das Herbstlicht bricht sich im Glas mit den Kornblumen.
Diese Kornblumen habe ich tatsächlich frisch von meinem Balkon gepflückt.

Wald, Wiese und Garten

Den Brückentag am 30. Mai habe ich genutzt, um meine Familie zu besuchen. Auf dem Dorf. 500 Kilometer entfernt von Berlin. Ich habe einen langen Spaziergang durch Wald und Flur unternommen. Auch gab es einige Pflanzen im Garten meiner Eltern zu bewundern, die ich für euch aufgenommen habe. Ab morgen bin ich für eine Woche in New York. Dort werde ich auf jeden Fall in den Central Park gehen, um einige Bilder von der Flora dort aufzunehmen…

Schwertlilien
Blaue Schwertlilien im Garten meiner Eltern.

 

Einzelaufnahme einer Schwertlilie

Schwarzäugige Susanne
Die schwarzäugige Susanne rankt sich in die Höhe.

 

Am Rande eines Roggenfelds
Am Rande eines Roggenfelds wachsen Wiesenkerbel, Kornblume und echte Kamille.

 

Roter Fingerhut
Der giftige Rote Fingerhut (Digitalis purpurea) wächst in lichten Wäldern und an Wegrändern auf sauren Böden.
Wiesen Margerite
Wiesen Margeriten zwischen wilden Gräsern auf einer Wiese am Waldesrand.