Sardinien ist eine Blumeninsel

Sardinien im Mai

Im Mai auf Sardinien Urlaub zu machen, bedeutet Entspannung pur! Entspannung vom Alltagsstress, freie Fahrt auf den Straßen und Entspannung von zu vielen Touristen. Denn im Mai befindet sich die Insel noch in der Nebensaison. Die Hauptsaison startet erst im Juni.

Für Blumenliebhaber und Florainteressierte ist der Mai genau richtig, um auf die zweitgrößte Insel im Mittelmeer zu reisen. Im Mai stehen die Wiesen und Straßenränder in voller Blüte. Selbst die großen Kakteen blühen. In Gelb und Pink.

Sardinien bietet eine vielfältige Flora

Ich habe während meiner siebentägigen Reise sehr viel Pflanzen fotografiert. Einige wachsen auch in Deutschland, wie z. B. Wilde Möhre, Malve, gemeine Wegwarte oder Mohnblume.

Aufgrund des mediterranen trockenen Klimas wachsen hier allerdings auch Kakteen, Olivenbäume, aber auch viele Kräuter sowie Zitronen- und Orangenbäume, Oleander, wilder Fenchel und der intensiv in Gelb blühende Salzmanns Ginster.

Feigenkaktus

Der Riesenkaktus, der auf Sardinien weit verbreitet an den Straßenrändern wächst, ist der Feigenkaktus. Seine Früchte heißen Fico d`India. Er blüht im Mai in Gelb und Pink. Die Früchte sind essbar und können ab August geerntet werden.

Einige Pflanzen konnte ich jedoch leider nicht zuordnen.

Mein Reisetipp für Sardinien:

Leiht euch ein Auto aus, damit ihr mobil seid und verbringt nicht nur in einem Ort euren Urlaub. Fahrt am besten im Mai auf die Insel, wenn ihr die Pflanzenwelt in ihrer Farbenpracht erleben möchtet. Hilfreich ist es in jedem Fall auch, wenn ihr ein wenig italienisch sprechen könnt, da die Sarden kaum Englisch und auch kein Deutsch sprechen können.

In meinen nächsten zwei Blogbeiträgen erfahrt ihr noch mehr zur Pflanzenwelt Sardiniens.

Türkisfarbenes Meer auf Sardinien
Sardinien ist reich an malerischen Stränden mit türkisfarbenem Meer. Es gibt aber auch eine wunderschöne und sehr vielfältige Pflanzenwelt.
Die Wilde Möhre wächst auf ganz Sardinien.
Blätter, Blüte und Wurzel der wilden Möhre sind essbar. Doch Vorsicht: es besteht mit einigen ähnlich aussehenden, aber hochgiftigen Pflanzen Verwechslungsgefahr!!
Im Sand kurz vorm Meer wachsen vereinzelt Stranddisteln.
Im Sand kurz vorm Meer wachsen vereinzelt Stranddisteln.
Mohnblumen im Mai.
Mohnblumen im Mai.
Die gemeine Wegwarte wächst sehr häufig auch in Deutschland an Straßenrändern.
Die gemeine Wegwarte wächst sehr häufig auch in Deutschland an Straßenrändern.
Die Früchte kann man zum Teil sogar in unseren Supermärkten kaufen.
Der Feigenkaktus blüht im Mai.
Blaue Blütenpflanze in Meeresnähe.
Blaue Blütenpflanze in Meeresnähe.

Welche Blumenerde ist für welche Pflanzen geeignet Teil II

Drei Monate ist es nun schon wieder her, seitdem ich Teil I zum Thema Blumenerde geschrieben habe. Mittlerweile stehen meine Pflanzen und Blumen in vollem Saft!

Unterschied zwischen Prestoplant und Greenworld Blumenerde

Ich kann euch ehrlichgesagt keinen nennenswerten Unterschied zu  den beiden Marken Prestoplant und Greenworld (beides Biomarken) aufzeigen. Das einzige, was mir aufgefallen ist: die Erde von Prestoplant fühlte sich besser an, roch besser und sieht nach drei Monaten besser aus. Die Erde von Greenworld hat an der Oberfläche kleine weiße Kügelchen zum Vorschein gebracht. Sieht nicht so schön aus. Diese weißen unterschiedlich größen Stückchen lassen sich mit dem Finger zerdrücken und zerbröseln trocken. Ich tippe auf Langzeitdünger, habe dazu aber nichts weiter im Netz gefunden. Wenn jemand von euch was, was es damit auf sich hat, schreibt es bitte in einen Kommentar!

Kauft bitte nur torffreie Blumenerde!

Was mir beim Kauf dieser Blumenerden sehr wichtig gewesen ist, dass sie torffrei sind! Warum torffrei? Weil Blumenerde ohne Torf die Moore vor ihrem weiteren Abbau bewahren. Was ein Moor ist, könnt ihr sehr gut HIER nachlesen.

Vom BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland gibt es einen Online-Einkaufsführer für torffreie Blumenerde zum Download

Ein weiterer interessanter Artikel zum Thema torffreie Blumenerde gibt es HIER.

Kleines Tomatenpflänzchen
Die eingesähten Tomaten wachsen nicht ganz so schnell wie im vergangenen Jahr. Schuld ist die fehlende Wärme.
Minze mag täglich etwas Wasser.
Im Frühjahr habe ich auf dem Markt englische Minze gekauft. Seitdem vermehrt sie sich rasant in Prestoplant!
Brombeersträucher in der Stadt.
Genauso wie mein Johannisbeerstrauch wächst auch mein Brombeerstrauch. Fast wie Unkraut so schnell. Fehlen nur noch die Blüten.
In der Erde von Greenworld wächst mein Johannisbeerstrauch.
Mein Johannisbeerstrauch, den ich bereits letztes Jahr im Baumarkt gekauft habe, sprießt wie verrückt und es sind schon erste Trauben vorhanden.
Die Zucchini Samen habe ich in torffreier Erde gesät von Prestoplant.
In diesem Jahr (2015) versuche ich zum ersten Mal, eine Zucchini zu züchten. Bisher gedeiht sie gut. Könnte in Berlin derzeit nur etwas wärmer sein.

Japanische Zierkirschen in Berlin – ein Blütentraum!

Nachdem die Krokusse, Schneeglöckchen, Hyazinthen und Narzissen blühen, sind in der Regel – je nach Witterung und Standort – die Kirschbäume dran.

Zierkirschen sind besonders schön, wenn sie blühen

Besonders die rosafarbenen Blüten der Zierkirsche haben es uns dann angetan. Das zarte Rosa in Blüte dicht an dicht ergibt ein sehr romantisches Farbbild. Eine Reise nach Japan zur Kirschblütenzeit mag sicherlich ein absolutes Highlight sein. Aber ihr glaubt gar nicht, wie viele Zierkirschen und Kirschenbäume es in Berlin gibt!

Berliner Zierkirschen stammen zum Teil aus Japan – ein Geschenk zur Wiedervereinigung Deutschlands

Ich habe mich gefragt, warum es so viele von dieser japanischen Kirschenart in Berlin gibt und habe bei meiner Recherche eine interessante Info entdeckt: Der japanische TV-Sender Asahi freute sich so sehr über die Wiedervereinigung Deutschlands 1989, so dass er einen Spendenfonds für die Pflanzung japanischer Zierkirschen in Berlin ins Leben rief. So wurde aus der Anteilnahme der japanischen Bevölkerung an der Wiedervereinigung ordentlich Geld gespendet. Über eine Million Euro kamen dabei zusammen. Über 9.000 Bäume konnten somit – überwiegend in Berlin und Brandenburg – gepflanzt werden. Die Grünflächenämter der jeweiligen Berliner Stadtbezirke unterstützten die Pflanzungen. Der Namen der Kampagne nannte sich „Sakura-Campaign“.

Diese Info habe ich auf der Website der Berliner Stadtentwicklung entdeckt: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/stadtbaeume/de/sakura/ Auf dieser Seite findet ihr auch die Info, an welchen Orten es diese Pflanzungen gegeben hat. Nicht ganz uninteressant für ein romantisches Blütenshooting. Eine kleine Allee von prächtigen Zierkirschen gibt es unterhalb der Bösen Brücke an der Bornholmer Straße: Wikipedia Übergang Bornholmer Straße

Natürlich sind nicht alle rosafarbenen Zierkirschen, die es in Berlin gibt, Teil dieser damaligen Spendenaktion.

Verschiedene Variationen an Zierkirschen

Zierkirschen gibt es in vielen verschiedenen Variationen. Sie unterscheiden sich zum Beispiel in der Form des Wuchses. So gibt es einen überhängenden oder kugelförmigen Wuchs oder aber einen trichter- und säulenförmigen. Sie gehören zur Familie der Rosengewächse und blühen nur für eine sehr kurze Zeit. Sie trägt sogar Früchte, die essbar sind. Sie reifen von Mai bis Juli und färben sich purpurfarben-schwarz.

Kirschblüte in Japan

„Hanami“ (japanisch) ist ein weit verbreiteter Brauch in Japan und bedeutet soviel wie „Blütensehen“ oder „Blüten betrachten“. In Japan findet die Kirschblüte – ähnlich wie in Deutschland – von Ende März bis Anfang Mai statt.

Zierkirschen in Berlin
Die rosafarbenen Blüten der Zierkirsche sind einfach nur schön. Nicht kitschig!
Kirschblüten auf dem Weg zum Mauerpark.
Es wurden viele Zierkirschen am Gedenkstreifen der deutschen Teilung gepflanzt.
Zierkirschendetail
Kirschblüte im Detail. Blüte wächst aus Zweig.
Blüte der japanischen Zierkirsche - Detailaufnahme
Das Zartrosa der japanischen Zierkirschen. Die fünfzählige Blüte besitzt eine doppelte Blütenhülle.
Kirschblüten an einem Sonntag im April.
Dicht nebeneinander pflanzten die Grünflächenämter die japanischen Zierkirschen auf dem Weg Richtung Mauerpark in Berlin.
Japanische Zierkirschenblüten
Japanische Zierkirschenblüten
Aus Freude über die Wiedervereinigung Deutschlands spendeten die Japaner den Deutschen rund 9.000 Zierkirschen.
Aus Freude über die Wiedervereinigung Deutschlands spendeten die Japaner den Deutschen rund 9.000 Zierkirschen.
Japanische Zierkirsche in Berlin blühen wunderschön
Japanische Zierkirsche in Berlin blühen wunderschön

Die Pfaueninsel – Schlüsselblume, Wunderlauch und hohler Lerchensporn

Am 19. April bin ich mit meinem Mann und guten Freunden auf der Berliner Pfaueninsel gewesen. Wir hatten perfektes Frühlingswetter und setzten mit einer Fähre rüber. Ich mit meiner Canon 5D Mark II bewaffnet. Die Pfaueninsel ist 67 Hektar groß und gehört seit 1990 zum UNESCO Weltkulturerbe. Weitere Infos hier: Wikipedia

Von Pfauen und schönen Pflanzen

Die Insel erstrahlte in einem zarten Frühlingsgrün. Und ich hielt fleißig Ausschau nach den Pfauen, die dort frei herumlaufen. Doch neben den wunderschönen Pfauen, die uns ab und zu begegneten, faszinierte die Flora um einiges mehr. Es gibt sehr viel Wald auf der Insel. Wald nimmt dort die meiste Fläche ein. Vor allem Eichen sind dort anzutreffen, aber auch andere Baumarten, wie zum Beispiel Ginkgo oder Weiße Maulbeere, die bereits im 19. Jahrhundert gepflanzt worden sind.

Die Echte Schlüsselblume

Ich entdeckte die Echte Schlüsselblume (Primula veris) auf einer begrasten Freifläche. Sie wuchs dort in kleinen Grüppchen. Die Schlüsselblume gehört zur Gattung der Primeln aus der Familie der Primelgewächse. Sie liebt kalkhaltigen, stickstoffarmen, humushaltigen, lockeren Lehmboden und wächst überwiegend auf trockenen Wiesen, Rainen und in lichten Laubwäldern.

Wunderlauch riecht wie Bärlauch

Meinen Freunden fiel zudem ein zwiebel-, knoblauchartiger Geruch auf, der die ganze Zeit in der Luft lag. Wir entdeckten eine Pflanze, die große Flächen auf der Insel bedeckte. Wir vermuteten zunächst, dass es Bärlauch sein müsste. Jedoch fielen mir die schmalen lanzettförmigen Blätter auf, die im Vergleich zum Bärlauch oder auch zum Maiglöckchen fiel schmaler waren. Zuhause via Google entdeckte ich den Irrtum: Weder Bärlauch noch Maiglöckchen! Es ist der Wunder-Lauch (Allium paradoxum) gewesen. Wunder-Lauch ist genauso wie Bärlauch essbar! Ursprünglich stammt er aus dem Kaukasus, aus den Bergen in Zentral-Asien und aus dem Nord-Iran. Unter folgendem Link gibt es ein interessantes Youtube-Video zum Bärlauch und zum Wunderlauch: https://www.youtube.com/watch?v=FanbwNvGP6A

Der Hohle Lerchensporn

Neben Wunderlauch und Schlüsselblume entdeckte ich noch eine Pflanze, die ich zuvor noch nie gesehen und von ihr auch noch nie gehört oder gelesen hatte: Der Hohle Lerchensporn (Corydalis cava). Im Gegensatz zur echten Schlüsselblume und zum Wunderlauch ist der hohle Lerchensporn giftig bis mäßig giftig. Vor allem die Knolle ist stark giftig. Das in der Pflanze enthaltene Bulbocapnin „erzeugt einen Zustand, der sich bereits der katatonischen Schizophrenie nähert … es sind schon Fälle von automatischem Gehorsam bekanntgeworden. Bulbocapnin hat eine sedierende Wirkung auf das Kleinhirn und setzt vermutlich die motorischen Zentren im Hypothalamus außer Funktion.“ (Quelle: http://www.physiologus.de/stimulans.htm.) Die Pflanze ist in Mitteleuropa weit verbreitet.

Die Pfaueninsel ist für einen Sonntagsausflug bestens geeignet!

Pfau präsentiert stolz sein Federkleid.
Pfau präsentiert stolz sein Federkleid.
Auf der Pfaueninsel gibt es freilaufende Pfauen. Es sind wunderschöne Vögel.
Auf der Pfaueninsel gibt es freilaufende Pfauen. Es sind wunderschöne Vögel.
Die echte Schlüsselblume mag kalkhaltige Böden mit Humus. Sie wächst auch auf der Pfaueninsel. Die jungen Blätter und Blüten eignen sich für einen Wildblumensalat.
Die echte Schlüsselblume mag kalkhaltige Böden mit Humus. Sie wächst auch auf der Pfaueninsel. Die jungen Blätter und Blüten eignen sich für einen Wildblumensalat.
Wunderlauch riecht nach Bärlauch. Hat aber schmale Blätter und blüht ca. zwei Wochen vorm Bärlauch.
Wunderlauch riecht nach Bärlauch. Hat aber schmale Blätter und blüht ca. zwei Wochen vorm Bärlauch.
Auf der Pfaueninsel in Berlin gibt es in großen Mengen Wunderlauch. Es kann wie Bärlauch zubereitet werden.
Auf der Pfaueninsel in Berlin gibt es in großen Mengen Wunderlauch. Es kann wie Bärlauch zubereitet werden.
Die Pflanze wächst gern in Buchenwäldern.
Die Pflanze wächst gern in Buchenwäldern.
Der hohle Lerchensporn blüht auf der Pfaueninsel im Südwestlichen Berlin in Lila und Weiß.
Der hohle Lerchensporn blüht auf der Pfaueninsel im Südwestlichen Berlin in Lila und Weiß.
Die Blätter des hohlen Lerchensporns sind schwach bis mäßig giftig.
Die Blätter des hohlen Lerchensporns sind schwach bis mäßig giftig.

Ein kleiner Frühlingsgruß – von Pflücksalat bis Vergißmeinnicht!

Gestern staunte ich nicht schlecht, als ich von der Arbeit nach Hause kam und in meinem Briefkasten schaute, um – wie gewöhnlich – eine Rechnung herauszufischen oder nervige Infopost, die eh keiner liest! Ich staunte nicht schlecht, weil mir ein großer quadratischer Umschlag in neonorange leuchtend in die Hände fiel. Von OBI. OBI hat mich für seine Aktion „Frühlingsgruß“ als eine von zehn Kick-Start-Bloggerinnen ausgesucht.

In dem Umschlag gab es neben reichlich Konfetti 14 Samentütchen: Vergißmeinnicht, Lupine, Wildblumenmischung, Bartnelke, Fuchsschwanz, Schleierkraut, Löwenmäulchen, Buntnessel, Erdbeerspinat, Pflücksalat, Schnittknoblauch, Liebstöckel, Salbei und Petersilie. Da wird mein Balkon in nächster Zeit definitiv noch Zuwachs bekommen. Allerdings muss ich dazu erst einmal weitere Pflanzenerde und Terrakottatöpfe kaufen.

Jede Bloggerin und jeder Blogger, der nominiert wird und diese Samentütchen als Frühlingsgruß erhält, darf zwei weitere Blogger benennen, in dem er einen Blogpost nach Erhalt der Pflanzensamen über diese Aktion veröffentlicht.

Alles Weitere gibt es unter www.obi.de/fruehlingsgruss nachzulesen.

Achso: Ich möchte, dass Katrin von purpleglory.de und Annika von im-grünen-himmel.de ebenfalls den Frühlingsgruß von OBI erhalten!

Hinweis: Dieser Beitrag ist ein sponsored post!

#Blogger-Relations
14 Samentütchen von OBI. Der Baumarkt verschickt in einer Aktion an Bloggerinnen und Blogger verschiedene Pflanzensamen als Frühlingsgruß.

Veronika - der Lenz ist da!
Der OBI Frühlingsgruß ist eine nette Idee und eine super PR-Aktion, um das Blogger-Netzwerk zu erweitern! 🙂

Post mit Blumensamen erhält man nicht jeden Tag als Geschenk.
Post mit Blumensamen erhält man nicht jeden Tag als Geschenk.

Welche Blumendekoration ist für eure Hochzeit 2015 angesagt?

Hochzeiten ohne Blumendeko?! Das kann sich sicherlich niemand von euch vorstellen! Doch welche Blumen sind erlaubt? Welche Farben könnt ihr miteinander kombinieren und wer kümmert sich um einer der wichtigsten Anlässe für Blumendeko überhaupt?

Ich bat Bloggerin Marina, die den Hochzeitsblog weddingzone betreibt, um ihre Meinung:

BlumensindPflanzen: Seit wann betreibst Du die Website weddingzone und was war der Grund für das Schreiben für diese Website?

Marina von weddingzone: Die Seite www.weddingzone.de haben wir erst vor kurzem gestartet, weil wir ein Info-Portal erstellen wollen, das sich mit sämtlichen Aspekten der Planung einer Hochzeit beschäftigt. Wir betreiben Weddingzone als kleines Team.

BlumensindPflanzen: Der Frühling ist endlich da! Welche Blumen eignen sich am besten für eine Frühlingshochzeit und warum?

weddingzone: Als Blumen der Saison bieten sich filigrane Schwertlilien oder Zwiebelblumen für den Tischschmuck an. In den Brautstrauß passen die robusteren Hortensien oder klassische Rosen, zum Beispiel in Weiß. Etwas Besonderes ist der exotische Jasmin. Liebhaber einheimischer Pflanzen sollten über Pfingstrosen als Dekoration nachdenken. Diese Blumen haben alle entweder strahlende, fröhliche Farben oder leichte Pastelltöne, die man auch miteinander kombinieren kann.

BlumensindPflanzen: Wie viele verschiedene Pflanzen und Blumen kann man auf einer Hochzeitsfeier kombinieren?

weddingzone: Dazu gibt es keine feste Regel. Das Gesamtbild sollte harmonieren. Die Farben müssen zusammenpassen oder kontrastieren. Wie überall gilt: Weniger ist mehr. Eine einzelne Blüte in der richtigen Vase ist schlicht, aber nicht weniger schön als ein üppiger Strauß.

BlumensindPflanzen: Was sollte alles mit Blumen dekoriert sein? Welche Blumendeko wofür (Kirche, Kopfschmuck, Tischdeko, Location allgemein)?

weddingzone: Der Trend geht zu größerer Dekoration, die gleichzeitig natürlich wirkt: keine festen Gestecke und erzwungene Formen, sondern ein „wie frisch gepflückt“-Gefühl. Ein Kopfschmuck passt nicht zu jeder Braut, denn dafür darf die Dame nicht zu klein und zart sein, sonst lenken die Blumen von ihr ab. Blumen als Tischdekoration sind immer dann gut, wenn sie das Farbschema der Feier aufgreifen und den gedeckten Tisch auflockern. Wenn die Tische aber klein sind, muss auch hier auf große Gestecke verzichtet und lieber zu Vasen gegriffen werden. Die Blumen sollten nie von der eigentlichen Feier ablenken, sondern lediglich als schönes Extra dienen. Tipp für kleine Geldbeutel und großes Umweltbewusstsein: Blumengestecke aus der Kirche später als Tischdeko wiederverwenden.

BlumensindPflanzen: Wo bekommt man die Blumendeko her? Gibt es Floristen, die du empfehlen kannst? Oder weitere Blogs speziell für Blumendeko?

weddingzone: Natürlich zunächst der lokale Florist, der bestimmt nützliche und persönliche Hinweise parat hat und vielleicht auch Rabatt gibt. Exoten oder fertige Sträuße können auch online bestellt werden – hier müssen Lieferzeiten eingeplant werden. Wer es sich leisten möchte, dem würde ich Blumenabonnements empfehlen, die regelmäßig frische Sträuße für die Wohnung liefern. Die Online-Ausgaben von Living at Home und Brigitte zeigen immer wieder schöne Blumenarrangements und auch bei Youtube finden sich einige Inspirationen für schöne Blumendekorationen.

BlumensindPflanzen: Was sind Deine Lieblingsblumen?

weddingzone: Ich selbst mag sehr gerne Tulpen, Dahlien und Flieder, Sträuße aus Wiesenblumen sowie Dekorationen aus Trockenblumen oder Zweigen mit kleinen Blüten.

Blumenstrauß in einer Vase für die Tischdeko zur Hochzeit.
Bei der Tischdeko gilt oft weniger ist mehr! Ein kleiner Blumenstrauß in einer Vase macht of tmehr her als eine zu üppiges Blumengesteck, dass die Hälfte des Tisches bedeckt.
Der Brautstrauß kann bunt sein, aber auch einfarbig.
Der Brautstrauß kann bunt sein, aber auch einfarbig.
Rosen sind immer gut für die Hochzeitsdeko geeignet.
Rosen sind immer gut für die Hochzeitsdeko geeignet.

Das Riemenblatt oder die Klivie – rotorangene Blütenpracht aus Südafrika!

Liebe LeserInnen! Die Osterfeiertage sind vorbei. Der Alltag hat mich bereits wieder eingeholt. Über die Feiertage bin ich bei meiner Familie im Osnabrücker Land gewesen. Dort, wo angeblich die glücklichsten Menschen leben sollen. Wahrscheinlich, weil sie alle soviel Platz haben, um viele und große Pflanzen bei sich zuhause zu haben. Am Wetter kann das Glücklichsein jedenfalls nicht liegen. Denn 80 Prozent meiner Besuche in meiner Heimat sind von Regenwetter geprägt…

Klivie ist eine faszinierende Blütenpflanze

Zuhause machte ich die Entdeckung einer unglaublich faszinierenden Blütenpflanze, von der ich bisher noch nie etwas gehört, gesehen oder gelesen habe. Die Klivie oder, wie der Volksmund die Pflanze nennt, das Riemenblatt. Der lateinische Name ist clivia miniata. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Südafrika.

Standortwechsel mag die Klivie nicht gern

Die Klivie sollte nicht in die pralle Frühlings- oder Sommersonne gestellt werden. Sie mag es lieber ein wenig halbschattig, kann aber ohne Bedenken die winterliche Sonne vertragen. Ganz wichtig ist jedoch, dass die Klivie in der Regel keinen Ortswechsel mag. Sie sollte somit bestenfalls immer an einem Standort stehen, an dem sie morgens und abends Sonne bekommt. Sie ist sogar so „eigensinnig“, dass sie am liebsten nicht einmal gedreht werden möchte, sondern immer mit derselben Seite zum Licht/Fenster stehen mag. Sie kommt mit normaler Zimmertemperatur von 18 – 25 Grad gut zurecht. Kann aber auch von Oktober bis März/April gut bei 5-10 Grad Celsius überwintern. Sie sollte vor Regen geschützt sein.

Düngen erlaubt bei relativ geringem Nährstoffbedarf

Von April bis September kann die Klivie gedüngt werden. Als Substrat eignet sich Kakteenerde oder ganz normale Blumenerde. Der Nährstoffbedarf der Pflanze ist relativ gering. Das bedeutet, dass es nach einem Umtopfen noch nach zwei bis drei Jahren ausreichend ist, sie zu düngen.

Das solltet ihr beim Gießen beachten

Gegossen werden sollte das Riemenblatt vom Frühjahr bis Herbst so, dass die gesamte Erde des Topfes, in dem die Pflanze wächst, nass wird. Das Wasser, das auf dem Untersetzer landet, sollte direkt nach dem Gießen entfernt werden. Denn auch Klivien mögen keine Staunässe, da Schimmelgefahr besteht. Dann lässt man die Erde der Pflanze komplett austrocknen, bis erneut durchdringend gegossen wird. Im Winter benötigt die Klivie an einem kälteren Standort nur sehr wenig Wasser. Das Substrat sollte möglichst trocken gehalten werden. Gegossen wird im Winterhalbjahr nur in geringer Menge schlückchenweise ein bis ca. zweimal in der Woche.

Das Amaryllisgewächs blüht hauptsächlich im späten Winter bis zum Frühjahr. Es kann aber auch – je nach Standort und Temperatur – vorkommen, dass sie erneut im Sommer oder Herbst blüht. Die Blütenfarbe ist kräftig orange-rot.

Weitere Infos findet ihr unter: www.klivie.de und Wikipedia

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Klivien mögen in der Regel keinen Standortwechsel.
Im Winterhalbjahr die Pflanze bei 5 – 10 Grad Celsius trocken überwintern lassen und nur einmal bis zweimal wöchentlich schlückchenweise gießen.
Viele Amaryllisgewächse blühen im späten Winter und frühen Frühjahr!
Viele Amaryllisgewächse blühen im späten Winter und frühen Frühjahr!

Krokusse sind Frühblüher und damit unsere Frühlingsboten Nummer 1!

Krokusse kommen ursprünglich aus dem Orient, Nordafrika, aber auch aus Europa. Die in gelb, lila und weiß blühenden Knollengewächse sind unsere liebsten Frühlingsboten; denn sie sind meist der erste natürliche Farbkleks in Parks und in Gärten. Noch Wochen, bevor die Natur im großen Stil aus seinem Winterschlaf erwacht. Die Krokusse, die wir kennen, müssen mithilfe von Insekten bestäubt werden, damit es zur Blüte kommen kann. Krokusse gehören zur Gattung der Schwertliliengewächse. Genauso wie Gladiolen und Iris (Schwertlilien).

Safran ist eine Krokus-Art

Es gibt verschiedene Krokusarten. Eine davon ist das im Herbst blühende Safran. Das sehr beliebte und bekannte Gewürz kommt aus den Stempeln der Safran-Blüten. Interessant finde ich, dass Safran wegen eines dreifachen Chromosomensatzen unfruchtbar ist und nur durch die Teilung der Knollen vermehrt werden kann. Die Länder Iran, Afghanistan, aber auch der Mittelmeerraum Europas bauen Safran an. Hauptanbaugebiet ist der Iran. Die Safranfäden werden von Hand gepflückt! Eine sehr mühselige Arbeit, die auch den hohen Preis dieses Gewürzes rechtfertigt.

Krokusse blühen in vielen Berliner Parks

Anfang März bin ich im Biesdorfer Schlosspark gewesen. Ein Krokus-Traum! Hauptsächlich lila-farbene Krokusse dicht an dicht auf einer Fläche. Aber ihr müsst gar nicht soweit rausfahren. Auch im Volkspark Friedrichshain und im Bürgerpark Pankow gibt es diese Farbklekse zu sehen. Die Blütezeit von Krokussen beginnt im Januar und endet im April. Ihr habt also noch ein wenig Zeit, euch beim nächsten Parkspaziergang an den Krokussen zu erfreuen, bis sie von anderen Blumen abgelöst werden.

Krokusse gehören zur Gattung der Schwertliliengewächse.
In vielen Parks blühen derzeit Krokusse und wachsen zum Teil großflächig, wie im Biesdorfer Schlosspark.
Krokusse stehen meist eng zusammen. Die Knollen überwintern im Boden.
Krokusse stehen meist eng zusammen. Die Knollen überwintern im Boden.
Aber auch gelbe Krokusse sind ein toller Farbklecks!
Aber auch gelbe Krokusse sind ein toller Farbklecks!
Am schönsten finde ich die lila-farbenen Krokusse.
Am schönsten finde ich die lila-farbenen Krokusse.
Krokusse im Schlosspark Biesdorf
Die Krokusse blühen von Januar bis April in vielen Gärten und Parks.

Selfmade Schmucksteine aus echten Blüten

Findet ihr Do-It-Yourself (DIY) Produkte genauso toll wie ich? Das WWW ist derzeit überschwemmt davon. Massenware war gestern. Selbstgemachte Unikate sind absolut im Trend. Mittlerweile können wir fast alles selbermachen. Materialien für Schmuck und Co. gibt es entweder online zu kaufen oder im nächsten Baumarkt. Meistens fehlt uns dazu leider nur die Zeit. Manchmal auch das Geld, um sich besondere Materialien zuzulegen.

Ich bin letztens auf facebook auf ein tolles Schmucklabel aufmerksam geworden. Steinbienchen aus Österreich! www.steinbienchen.at. oder auch auf facebook: https://www.facebook.com/steinbienchen

steinbienchen fertigt allerlei Tragbares aus echten Pflanzen. Gefertigt wird auch auf Bestellung nach Wunsch – handbestempelte Messingplättchen mit Namen oder Datum machen die Stücke einzigartig.

Kurzentschlossen habe ich mich mit Andrea Ellmauer, der Inhaberin dieses Labels in Verbindung gesetzt und sie für Blumen sind Pflanzen interviewt:

BlumensindPflanzen: Andrea, was hast Du eigentlich beruflich gemacht, bevor Du Schmuckdesignerin geworden bist? Und war es in der ersten Zeit schwer, einen Kundenstamm aufzubauen? Schließlich gibt es ja sehr viele, die Schmuck selber entwerfen und herstellen.

Andrea Ellmauer (Steinbienchen): Ich habe als Kind schon viel gebastelt, Schmuck aus Silberdraht und Glasperlen hergestellt und wollte so lang ich denken kann, Goldschmied werden. Da ich aber keine Lehrstelle fand, besuchte ich die Handelsakademie, die mir nicht wirklich Spaß machte. Nach der Matura und einem Auslandsaufenthalt in England arbeitete ich in einer Bank, was aber auch sehr trocken und überhaupt nicht kreativ war. Also wechselte ich in ein Hotel an die Rezeption, wo mir der Umgang mit Menschen und Sprachen schon mehr Freude bereitete. Durch die Geburten meiner drei Kinder innerhalb von 3 ½ Jahren blieb ich zu Hause, arbeitete zwischendurch von daheim aus und jetzt, da die Kinder erwachsen sind, habe ich endlich Zeit, meine kreative Ader auszuleben. Ich habe mir einen Kundenstock im Internet aufgebaut, das lief ziemlich gut. Mittlerweile bieten extrem viele  selbstgemachten Schmuck an und ich musste mir etwas einfallen lassen. So bin ich auf die gepressten Blüten gekommen, hab viel mit Harz und anderen Einlassmischungen experimentiert.

Mit -steinbienchen- habe ich mir ein kleines Label aufgebaut, das sehr gut läuft. Meine Produkte verkaufe ich hauptsächlich auf Messen und in meinem online-Shop, auch wenn hier der Markt ziemlich voll ist. Vor allem Dolden und Margariten kann man bereits fertig eingelassen als Cabochons kaufen und muss sie nur mehr in Fassungen kleben. Darum versuche ich bei diesen Blüten durch die Wahl einer anderen Hintergrundfarbe und durch besondere Schmuckfassungen, die teilweise aus mehreren Einzelteilen bestehen, etwas aus der Masse hervorzutreten, damit man auch sieht, dass ich die Pflanzen selbst eingelassen habe.
BlumensindPflanzen: Welche Blumen sind deine absoluten Lieblingsblumen? Hast du einen eigenen Garten oder Balkon? Woher nimmst du die Blüten für deinen Schmuck?

Steinbienchen: Ich beziehe meine Inspiration und viele Pflanzen aus meinem Umfeld – ich gehe mit offenen Augen durch die Welt. Bei jedem Spaziergang habe ich mittlerweile ein Schächtelchen dabei, für alles, wie z. B. Moos, Farn, Disteln, Ahornsamen, Rinde, Zweige, Knospen, Waldrebensamen und auch Pflanzen, deren Namen ich gar nicht kenne. Mein Mann muss dann jedesmal warten und wir kommen oft nicht weit 🙂 Ich verwende als Hintergrund auch Textauszüge aus alten Büchern. Die Kraft des einzelnen Wortes bestimmt somit oft das Thema eines Anhängers.

Auch habe ich einen Garten, dort pflücke ich vor allem die üblichen Pflanzen wie z.B. Gänseblümchen, Lavendel, Mohnkapseln, Pusteblumen vom Löwenzahn. Ich verwende aber auch Pflanzen, die ich unter anderem zum Beispiel in Läden in einem Dekopotpourri oder in einer Gärtnerei oder in Kräutertees finde (man möchte nicht meinen, wie schön gelb z.B. Ringelblumen oder Huflattich aus einer Teemischung leuchten)… – vor mir sind keine Pflanzen sicher 🙂 Einiges stammt auch von Kunden selbst. Meine vierblättrigen Kleeblätter z.B. wurden ein Leben lang von einer lieben alten Dame gesammelt, die ich für sie zu vier Anhängern verarbeitet habe. Alle anderen durfte ich behalten. Auch Holzspäne oder Holzwolle, die als Verpackung für Weinflaschen dienen, machen sich wunderbar in einem Anhänger, auf dem z.B. die Worte …Wald, Baum… zu lesen sind. Der Phantasie sind absolut keine Grenzen gesetzt.

Eine Lieblingsblume habe ich keine. Mir persönlich gefallen einzelne, im Wald gefundene Pflanzen wie Waldrebensamen viel besser als Blüten, die ich häufig verwende, wie z.B. Vergissmeinnicht. Die größere Nachfrage besteht allerdings nicht nach diesen Einzelstücken, die ich so besonders schön finde, sondern nach dem, was man häufiger bekommt, wie z.B. Dolden, Pusteblumen und Margariten.

BlumensindPflanzen: Wie machst du diese Blumen für den Schmuck haltbar? Spezielle Technik? Wie lange „sitzt“ du insgesamt an einem Schmuckstück?

Steinbienchen: Anfangs habe ich nur Bilder und Glasperlen für meinen Schmuck verwendet. Die Kunst des Selbermachens besteht für mich darin, aus all diesen Einzelteilen mit Pflanzen, Buchauszügen und Farbe ein stimmiges Ganzes zu kreieren. Nicht alles hat so geklappt, wie ich mir das vorgestellt hatte – doch nach vielen Nachtschichten, verklebten Fingern, grün angelaufenen Hintergrundbildern und „verhauten“ Schmuckstücken, habe ich meine ganz eigene Technik gefunden, die gleichzeitig mein Betriebsgeheimnis ist und die je nach Blüte varriert. Eingeklebt werden diese so entstandenen Glas-Pflanzen-Steine dann in fertige Schmuckfassungen, die ich zukaufe. So wie ein Schneider Stoffe nicht selbst webt, Garn nicht selbst spinnt und fertige Knöpfe und Reißverschlüsse kauft, kaufe ich Schmuckfassungen/-elemente sowie das Glas.

Von der Pflanze bis zum fertigen Schmuckstück sind es viele Arbeitsschritte, kein Anhänger kann einfach mal so in ein paar Minuten fertig gestellt werden. Das Sammeln, Pressen, Einlassen, Trocknen, Lackieren, Einkleben usw… dauert seine Zeit und zieht sich über gut 1-2 Wochen, je nach Art der Pflanze und ob ich sie selbst gepflückt oder z.B. aus einem Potpourri oder fertig aus einem Laden oder vom Gärtner habe. Vieles presse ich auch auf Vorrat, sodass ich bei Sonderbestellungen mit Kundentexten oder Kundenbildern die passende Blüte parat habe.

Viele Anhänger sind aber auch Einzelstücke, die zufällig entstanden sind, und die ich so gar nicht mehr herstellen kann, da allein schon die Wörter aus den Büchern nicht nochmals vorkommen oder auch das Einlassen bei einigen Pflanzen nicht so gut funktioniert hat. Außerdem verändern sich Blüten, da sie ein Naturprodukt sind, und können mit der Zeit ihre Farbe verlieren oder verblassen. Dies ist nicht bei allen Blüten gleich, hier verändern sich Vergissmeinnicht besonders stark und können gelblich werden. Es ist immer ein Experiment, da man nie weiß, wie lange die Farbe hält, denn wirklich haltbar machen, kan ich Pflanzen hier nicht. Die Form bleibt, aber die Farbe vergeht. Vor allem bei Sonnenlicht bleicht die Pflanze schneller aus. Wer nicht möchte, dass sein Vergissmeinnicht im Anhänger heller wird, der muss eben ein Foto einer Blüte und keine echte Blüte tragen. Aber genau diese Veränderung verleiht den Stücken auch etwas Magisches. Nichts bleibt ewig. Alles ist im Fluss. Das Leben ist Veränderung.

BlumensindPflanzen: Was möchtest du dem Leser noch mit auf den Weg geben?

Steinbienchen: Ich bin dankbar dafür, dass ich meine Berufung zum Beruf machen durfte. Ich denke, dass jeder im Leben etwas besonders gut kann und dass man seine Ziele stets im Auge behalten sollte, auch wenn manches seine Zeit dauert. Alles was man auf dem Weg zum Ziel tut, sollte man mit soviel Freude wie möglich machen, alles hat seinen Sinn. Man muss nur dran bleiben, irgendwann kommt man ans Ziel. Auch wenn es bei mir ein halbes Jahrhundert gedauert hat 🙂 Hartnäckigkeit lohnt sich und auch hier gilt: Das Leben ist Veränderung.

Von der Pflanze bis zum fertigen Schmuckstück sind es viele Arbeitsschritte, kein Anhänger kann einfach mal so in ein paar Minuten fertig gestellt werden. Das Sammeln, Pressen, Einlassen, Trocknen, Lackieren, Einkleben usw... dauert seine Zeit und zieht sich über gut 1-2 Wochen, je nach Art der Pflanze.
Von der Pflanze bis zum fertigen Schmuckstück sind es viele Arbeitsschritte, kein Anhänger kann einfach mal so in ein paar Minuten fertig gestellt werden. Das Sammeln, Pressen, Einlassen, Trocknen, Lackieren, Einkleben usw… dauert seine Zeit und zieht sich über gut 1-2 Wochen, je nach Art der Pflanze.
Vierblättrige Kleeblätter, die von einer älteren Dame gesammelt wurden.
Vierblättrige Kleeblätter, die von einer älteren Dame gesammelt wurden – nun in einem Schmuckstein verarbeitet.
Gefertigt wird auch auf Bestellung nach Wunsch - handbestempelte Messingplättchen mit Namen oder Datum machen die Stücke einzigartig.
Gefertigt wird auch auf Bestellung nach Wunsch – handbestempelte Messingplättchen mit Namen oder Datum machen die Stücke einzigartig.
Entstehungsprozess eines Schmucksteins. Fotos: Andrea Ellmauer
Entstehungsprozess eines Schmucksteins. Fotos: Andrea Ellmauer
Andrea Ellmauer mit ihrem Label steinbienchen auf dem Dawanda Designmarkt in München (Sommer 2014): "Letzter prüfender Blick vor dem Messestart"
Andrea Ellmauer mit ihrem Label steinbienchen auf dem Dawanda Designmarkt in München (Sommer 2014): „Letzter prüfender Blick vor dem Messestart“

Aktuelle Ausstellungs-/Messe-Termine von Steinbienchen:

*SALZBURG, Gwandhaus, 14.-15. März.
*LINZ, Tabakfabrik, 21.- 22. März
*AMSTETTEN, feierl. Neueröffnung Autohaus Schneckenleitner, 10.-11. April
*WELS, Kreativmesse Wels, 17./ 18./19. April
*INNSBRUCK, Hafen, 25.-26. April
*SALZBURG, Gwandhaus, 9.-10. Mai
*SALZBURG, Brotfabrik, Mai/Juni ? (genaues Datum folgt)
*D-PASSAU, Redoute Säle, 6.-7. Juni
*SEEHAM, Thurerhofs Kräuterwelt 5. Juli

In diesen Geschäften gibt es Steinbienchens Blumenschmuck zu kaufen:
*VillaNo.9
Wiener Str. 24
A-3300 Amstetten*
.
*JuSt taschen + mehr
Jutta Steinbauer
Vorstadt 2
D-94486 Osterhofen*
.
*Vienna to go
linke Wienzeile 40/17
A-1060 Wien*

Welche Blumenerde ist für welche Pflanzen geeignet? Teil I

Es ist Anfang März! Die frühe Dunkelheit hat endlich wieder ihr Ende. Die Pflanzzeit kann beginnen, und ich kann es kaum erwarten, meine Pflanzgefäße und Blumentöpfe für den Balkon zu rüsten und auf der Fensterbank mit der Aussaat von Tomatenpflanzen und Co. loszulegen. In den vergangenen Jahren habe ich mir kaum Gedanken zum Thema Blumenerde gemacht, sondern direkt die günstigste Erde vom Asiaten gekauft, der direkt bei mir um die Ecke zu finden ist. Einmal habe ich getrocknete Erde in gepresster Form von Ikea mitgenommen. Meinen Pflanzen hat beides bisher nicht geschadet. Zumindest nicht auf den ersten Blick. 

Da dieses Jahr, das Internationale Jahr des Bodens ist, habe ich mich ein wenig mehr mit dem Thema beschäftigt. Der Satz eines Gärtners aus einer TV-Dokumentation, die ich mir in der letzten Woche angesehen habe, hängt mir noch in den Ohren: „Du bist, was du isst. Und das gilt auch für Pflanzen.“ Damit hat er natürlich Recht: Das, was die Pflanzen an Nährstoffen aus der Erde bekommen und verwerten, nehmen letztendlich wieder wir Menschen auf.

Dazu gibt es hier die TV-Ratgebersendung vom NDR nachzuschauen…: NDR Ratgeber zum Thema Blumenerde.

Weitere Informationen gibt es auch von der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt und Stadtentwicklung hier. 

Es gibt sehr viele Anbieter von Blumenerde. Zwei Marken im Vergleich.

Zuerst bitte die Erde des letzten Jahres aus den Töpfen und Balkonkästen entfernen, falls ihr dies nicht schon bereits im Herbst getan habt. Die „alte“ Erde ist bei euch wahrscheinlich auch völlig von kleinen Wurzeln durchzogen und damit ziemlich nährstoffarm. Neue Pflanzen benötigen aber ausreichend Nährstoffe!

Ich habe nun verschiedene Erden zur Auswahl. Für meine Kräutertöpfe habe ich von der Marke Prestoplant Bio Kräuter- und Aussaaterde besorgt. Ebenfalls von Prestoplant ist auch ein 15 Liter Sack Bio Tomaten- und Gemüseerde und ein 20 Liter Sack torffreie Bio Erde, die „universell“ einsetzbar ist. In diesem Jahr möchte ich mich hauptsächlich auf Tomaten konzentrieren und noch wesentlich mehr davon anpflanzen als vergangenes Jahr. Zum Vergleich habe ich zusätzlich aus dem Baumarkt der Marke Greenworld Bio Tomaten- und Gemüseerde sowie Ballino Blumenerde (ebenfalls von Greenworld) eingekauft.

In den nächsten Tagen werde ich mit der Anzucht meiner Tomaten und anderen Pflanzen starten und an den Töpfen markieren, welche Erde in welchem Topf steckt, um später vergleichen zu können und euch mögliche Unterschiede mitzuteilen. Ich bin gespannt, welche Erde das Rennen machen wird!

Kleiner Hinweis: Bevor ihr euch Blumenerde, Kräutererde, Anzuchterde etc. kauft, kalkuliert grob, wie viel Liter ihr benötigt, damit ihr nicht zweimal fahren müsst. Das spart Zeit und Nerven; denn so ein Sack Blumenerde in den vierten Stock zu hieven (OHNE Aufzug) kann Rückenschmerzen verursachen…!

Greenworld Bio Tomaten- und Gemüseerde
Greenworld Bio Tomaten- und Gemüseerde
Bio Kräuter- und Aussaaterde von Prestoplant.
Bio Kräuter- und Aussaaterde von Prestoplant.
Prestoplant Bio Tomaten- und Gemüseerde.
Prestoplant Bio Tomaten- und Gemüseerde.
Torffreie Bioerde von Prestoplant.
Torffreie Bioerde von Prestoplant.
Greenworld Ballino Blumenerde
Greenworld Ballino Blumenerde